Streusel Muffins mit Kirschen

Süßer Schokokuchen, fruchtige Sauerkirschen und knusprige Streusel oben drauf? Na, klingt das nach einer gelungenen Kombi? Ich finde schon. Und genau richtig, um sowohl Schokofans als auch Obstkuchenliebhaber an einen Tisch zu locken. Und da ich mal wieder Lust auf Muffins hatte, hab ich das alles zusammen nicht in eine Springform, sondern in ein paar Muffinförmchen gepackt: Heraus kamen unglaublich leckere Streusel-Muffins mit Kirschen. Hmm, das Ergebnis kann sich sehen lassen und die Muffins waren ratzfatz weggenascht.

Streusel-Kirsch-Muffin

Zutaten für 12 Muffins:

  • 50 g Butter
  • 75 g Zucker
  • 2 Eier
  • 100 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 2 EL Kakao
  • 1 Glas Sauerkirschen

Für Streusel und Guss:

  • 75 g Butter
  • 75 g Zucker
  • 125 g Mehl
  • 100 g Blockschokolade

Butter, Zucker und Eier zusammen in eine große Rührschüssel geben und mit dem Handrührgerät zunächst auf niedriger, dann auf höchster Stufe einige Minuten schaumig schlagen. Mehl, Backpulver und Kakao in einer separaten Schüssel mischen und portionsweise unter die Eischaummasse rühren. Ein Muffin Backblech bereitstellen und mit Papierförmchen auslegen. Jeweils 1-2 EL des Kakao-Muffin-Teigs in die einzelnen Mulden geben.

Den Backofen nun schon mal auf 180 Grad vorheizen. Die Kirschen gut abtropfen lassen und danach gleichmäßig auf dem Muffinteig verteilen. Ein guter Richtwert sind etwa 4-5 Kirschen pro Muffin.

Für die Streusel, Butter in eine große Glasschüssel geben und bei niedriger Hitze in der Mikrowelle schmelzen lassen. Zucker und Mehl hinzugeben und mit dem Rührgerät verrühren, sodass Streusel entstehen. Falls der Teig zu feucht ist und deshalb glatt werden sollte, kann noch mehr Mehl hinzugegeben werden. Die Streusel dann vorsichtig auf den Kirschen verteilen.

Bei 180 Grad im vorgeheizten Backofen in die mittlere Schiene schieben und 25-30 Minuten fertig backen.

Streuselmuffins

In der Zwischenzeit die Blockschokolade grob hacken, in eine Glasschüssel geben und in der Mikrowelle bei niedriger Hitze schmelzen. Immer nur geringe Zeitintervalle eingeben und zwischendurch gut mit einem Löffel verrühren. So brennt die Schokolade nicht an. Die flüssige Schokolade dann in einen kleinen Brotzeitbeutel oder Gefrierbeutel geben und vorsichtig eine kleine Ecke abschneiden. Die fertig gebackenen Muffins mit der Schokolade verzieren.

Ich finde, die Streusel-Muffins mit Kirschen sehen so gut aus, dass sie problemlos mit jedem aufwändig dekoriertem Cupcake mithalten können. Und die Kirschen verleihen den Muffins nicht nur eine feine Fruchtnote, sondern halten sie auch wunderbar saftig. Sahne-Topping? Unnötig! 😉

56e5a7d17ce7f889956388_default

Und da die Streuselmuffins so süß und lecker sind, eignen sie sich perfekt als kleine Schleckerei zum Nachmittagskaffee. Daher schwupp mit euch, zur Tea Time von TheBakery2Go.

Probierts unbedingt mal aus. Macht sich natürlich auch gut auf eurer Ostertafel.

Eure Marion

Werbeanzeigen

Mohnwaffeln mit Sauerkirschen

So ein Waffeleisen ist schon was Feines. Ich hatte ja laaange Zeit keines und habe neidvoll die vielen Waffelbilder auf anderen Blogs bestaunt. Irgendwann hat es mein Freund wohl nicht mehr ausgehalten. Jedenfalls habe ich jetzt auch ein Waffeleisen. 😀

Am Sonntag zum Frühstück wurde es eingeweiht. Es gab eine süße Waffel-Kreation mit Mohn und Sauerkirschen. Ein Glücksgriff, der gleich verdächtig nach Lieblingswaffelrezept schmeckt. Die Waffeln sind richtig schön fluffig und gleichzeitig knusprig geworden. Und der Mohn macht sich wirklich richtig gut –vor allem in Kombination mit den Kirschen!

Waffeln mit Kirschen

Für zwei Personen (ca. 5 Waffeln)

  • 1 Ei
  • 50 g Butter
  • 30 g Zucker
  • 1 Pr. Salz
  • 100 g Mehl
  • 20 g Mohn
  • 1 TL Backpulver
  • 100 ml Milch
  • ½ Glas Sauerkirschen
  • Puderzucker zum Bestäuben

Das Ei trennen und zunächst das Eiweiß steif schlagen. Anschließend Butter, Zucker und Salz zum Eigelb geben und ebenfalls mit dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verrühren. Mehl, Mohn und Backpulver in einer Schüssel vermischen und abwechselnd mit der Milch zum Teig rühren. Zum Abschluss vorsichtig den Eischnee unterheben.

Das Waffeleisen mit etwas Butter gleichmäßig dünn einfetten. Anschließend vorheizen, bis die Platten heiß genug sind. Jeweils knapp 2 EL Teig in die Mitte des Waffeleisens geben, kurz fest zudrücken und die Waffeln nach gewünschtem Bräunungsgrad fertig ausbacken. Die Backzeit variiert je nach Waffeleisen. Vorsichtig herausnehmen und die nächsten Waffeln backen. Das ganze Wiederholen, bis der Teig aufgebraucht ist. Zwischen den einzelnen Waffeln ist es normalerweise nicht nötig, das Waffeleisen nochmals einzufetten.

Waffeln

Ein halbes Glas Sauerkirschen ohne Flüssigkeit in eine Schüssel umfüllen und in der Mikrowelle erhitzen. Die fertigen Waffeln auf Tellern anrichten, die Sauerkirschen darüber verteilen und mit Puderzucker bestäuben.

Sofort servieren, solange die Waffeln noch warm sind und ganz frisch und knusperig genießen. Ich glaube, ein Sonntag kann kaum besser anfangen. Oh, wie hab ich es nur so lange ohne Waffeleisen ausgehalten?!… 😉

Eure Marion

Nussecken à la Simone

Nussecken gehören schon immer zu meinen absoluten Gebäck-Favoriten. Mal abgesehen von Nussallergikern kenne ich auch sonst niemanden, dem keine Nussecken schmecken. Daher eignen sich die süßen Teilchen optimal zum Mitnehmen. Also: Warum die besten Freunde zum Filmabend nicht mal wieder spontan mit Nussecken überraschen?

DSC_1340

Als Foodblogger ist man es ja gewohnt, Freunde und Familienmitglieder immer wieder mit süßen Leckereien zu verwöhnen. Wer soll denn sonst auch die neuen Kuchenkreationen probieren? Jeder noch so kleine Grund zum Backen wird gnadenlos beim Schopfe gepackt. Macht ja auch Spaß zu sehen, obs schmeckt. Und eine ganze Torte allein zu essen, ist ja auch eher schwierig. Da also meist ich diejenige bin, die freudig „Ich bring einen Kuchen mit“ ruft, ist es umso überraschender, wenn mal jemand anderes vollbepackt mit einem Blech voll süßer Schätze in meine Wohnung geschneit kommt. So wie die liebe Simone, die uns vor kurzem ihre wunderbar duftenden Nussecken zum Vernaschen mitgebracht hat. Und weil die Nussecken so überlecker waren, musste sie mir natürlich auch das Rezept da lassen 😀

Für den Knetteig:

  • 225 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 100 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 1 EL Wasser
  • 100 g Margarine

Für den Nuss-Belag:

  • 200 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 5 EL brauner Rum
  • 100 g gemahlene Haselnüsse
  • 200 g gehackte Haselnüsse
  • 200 g Mandelplättchen
  • 4 EL rote Marmelade

Der Guss zum Schluss:

  • 150 g Zartbitter-Kuvertüre

Die Basis für die Nussecken ist ein Knetteig. Dazu das Mehl zunächst mit dem Backpulver mischen. Nacheinander auch die restlichen Zutaten für den Teig zugeben und alles mit dem Knethaken zunächst auf niedrigster, dann auf höchster Stufe verkneten, bis ein gleichmäßiger Teig entstanden ist. Ein Backblech mit etwas Butter einfetten und bereitstellen. Den Teig dann aus der Schüssel herausnehmen, zu einer Rolle formen, mit den Händen etwas flach drücken und mit Hilfe einer Teigrolle vorsichtig direkt auf dem Backblech ausrollen.

Für den Nussbelag die Butter mit dem Zucker, Vanillezucker und Rum in einem Topf mischen und unter Rühren erhitzen, bis die Butter vollständig geschmolzen ist. Dann den Topf vom Herd ziehen. Gemahlene und gehackte Haselnüsse sowie Mandelplättchen dazugeben, unter die Butter-Zuckermasse heben und etwa 10 Minuten abkühlen lassen.

DSC_1341

In der Zwischenzeit den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Marmelade in eine Glasschüssel füllen und in der Mikrowelle etwas erhitzen. So lässt sich die Marmelade nun besser auf dem Teig verstreichen. Zum gleichmäßigen Verteilen der Marmelade eignet sich die Rückseite eines Esslöffels. Zum Schluss verteilt ihr dann die abgekühlte Nussmasse auf der Marmelade. Das Blech anschließend in den Backofen schieben und auf mittlerer Schiene etwa 25-30 Minuten lang backen.

Das Gebäck nach der Backzeit aus dem Backofen nehmen und auf dem Blech mindestens 20 Minuten auskühlen lassen. Die Schokolade grob hacken und im Wasserbad oder in der Mikrowelle bei schwacher Hitze schmelzen. Im Fall der Mikrowelle nur geringe Zeiten einstellen und gut darauf achten, dass die Schokolade nicht verbrennt.

Das abgekühlte Nussgebäck zunächst in Quadrate schneiden (ca. 8×8 cm) und diese dann diagonal halbieren, sodass kleine Dreiecke entstehen. Dann jeweils die beiden spitzen Ecken vorsichtig in den flüssigen Schokoguss tauchen. Die Nussecken auf einem Kuchenrost oder Backpapier lagern, bis der Schokoguss fest geworden ist.

DSC_1346

Und schon sind die Nussecken nach dem Rezept meiner Freundin Simone fertig. Das Grundrezept kommt übrigens von Dr. Oetker http://www.oetker.de/rezepte/r/nussecken.html, aber das hat sie mittlerweile perfektioniert. Die Nussecken sind so unglaublich lecker! Aber Vorsicht: Akute Suchtgefahr! Und einmal mitgebracht, sind auch die Freunde ganz schnell infiziert. Das führt sogar so weit, dass Simone gefühlt wöchentlich frische Nussecken aus ihrem Ofen holt. So schier unendlich scheint die Nachfrage…

Nur damit ihr später nicht sagt, ich hätte euch nicht gewarnt. 😉

Eure Marion

Apfelstrudel

Winterzeit ist Strudelzeit. Egal ob süß oder herzhaft, wenns draußen schön knackig kalt ist, steigt meine Lust auf Mehlspeisen. Nicht umsonst gehören Germknödel und Co. zu den Klassikern der Hüttenträume. Ganz hoch im Kurs: Der klassische Apfelstrudel. Süß und fruchtig kommt er daher und wärmt Bauch und Herz von innen ❤

Apfelstrudel

„Apfelstrudel“ weiterlesen

Mocca-Taler

Ich bin ein bekennender Schokoladen-Junkie. Und ohne meine Tasse Kaffee morgens komme ich zwar auch in die Gänge, es macht aber nur halb so viel Spaß. Schoki und Kaffee müssen sein. Kein Wunder also, dass Mocca-Schokolade zu meinen Lieblingssorten gehört. Schoki und Kaffee dann auch noch vereint in Weihnachtsplätzchen? Ein Traum wird wahr!

Moccaplätzchen

„Mocca-Taler“ weiterlesen

Oreo-Cupcakes

Oreo-Fans aufgepasst: Was haltet ihr von einem Cupcake, in dem beim ersten Bissen unerwartet versteckte, noch knackig frische Oreos zum Vorschein kommen? Also ich fand diese Idee genial und musste sie sofort umsetzen und ausprobieren. Das Ergebnis dieses Experiments: Kann sich sehen lassen! 😉

Oreo Muffin Cupcake

„Oreo-Cupcakes“ weiterlesen

Schokokuchen mit blauer Überraschung

Schokokuchen – immer wieder genial! So einfach er ist, so gut kommt er auch immer wieder bei Gästen an. Dieser Schokokuchen kann jedoch noch ein bisschen mehr als lecker aussehen und schokoladig gut schmecken. Und erst beim Anschnitt offenbart sich dieses zusätzliche Tüpfelchen auf dem i – das blaue Wunder…

Caketime „Schokokuchen mit blauer Überraschung“ weiterlesen

Rübli-Cakepops (ohne Backform)

Karotte, Möhrchen, Rote oder gelbe Rübe: Egal wie man die orangenen Stangen auch nennen möchte, meist kaufe ich sie in der Kilopackung. Sind ja auch gesund, knackig und lecker, die kommen schon weg… Die immer gleiche Feststellung eine Woche später: In einem 2-Personen-Haushalt werden halt doch nicht so viele Karotten gegessen. Hinzu kommt, dass ich die Vitamin-A-geladenen Stangen meist robuster und haltbarer einschätze, als sie es letztendlich sind… Wie bewahre ich die Dinger also vor ihrem sicheren Gammeltod? Sie müssen jetzt einfach in jedes Gericht rein, das auf den Tisch kommt. Ausnahmslos!

IMG_0121_Fotor

„Rübli-Cakepops (ohne Backform)“ weiterlesen

Fruchtiger Erdbeer-Joghurt Kuchen mit schokoladenem Keks-Boden

DSC_1167_Fotor

Über Pfingsten war ich mal wieder bei meinen Eltern zu Besuch. Obwohl die Entfernung eher ein Katzensprung als eine Weltreise ist, komme ich aus unerfindlichen Gründen irgendwie viel zu selten dazu. Daher war das lange Wochenende mit meiner Familie und ein paar Freunden nicht nur überfällig, sondern sogar fast ein bisschen wie Urlaub. Und zudem eine sehr willkommene Gelegenheit, ein neues Torten-Rezept auszuprobieren. Mama mags fruchtig, Papa mit Schokolade. Da sollte sich doch was machen lassen 😉

„Fruchtiger Erdbeer-Joghurt Kuchen mit schokoladenem Keks-Boden“ weiterlesen

Falscher Marzipankuchen

Das heutige Rezept ist eins, das irgendwann einfach kommen musste: Der falsche Marzipankuchen ist nämlich seit Jahren mein absoluter Favorit unter den Blechkuchen. Das liegt zum einen daran, dass er echt schnell gemacht und die Zubereitung super unkompliziert ist. Trotzdem bekomme ich selten so viele Komplimente für einen (noch dazu zu einfachen) Kuchen wie beim falschen Marzipankuchen.

DSCF4194_Fotor

„Falscher Marzipankuchen“ weiterlesen