Nussecken à la Simone

Nussecken gehören schon immer zu meinen absoluten Gebäck-Favoriten. Mal abgesehen von Nussallergikern kenne ich auch sonst niemanden, dem keine Nussecken schmecken. Daher eignen sich die süßen Teilchen optimal zum Mitnehmen. Also: Warum die besten Freunde zum Filmabend nicht mal wieder spontan mit Nussecken überraschen?

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Als Foodblogger ist man es ja gewohnt, Freunde und Familienmitglieder immer wieder mit süßen Leckereien zu verwöhnen. Wer soll denn sonst auch die neuen Kuchenkreationen probieren? Jeder noch so kleine Grund zum Backen wird gnadenlos beim Schopfe gepackt. Macht ja auch Spaß zu sehen, obs schmeckt. Und eine ganze Torte allein zu essen, ist ja auch eher schwierig. Da also meist ich diejenige bin, die freudig „Ich bring einen Kuchen mit“ ruft, ist es umso überraschender, wenn mal jemand anderes vollbepackt mit einem Blech voll süßer Schätze in meine Wohnung geschneit kommt. So wie die liebe Simone, die uns vor kurzem ihre wunderbar duftenden Nussecken zum Vernaschen mitgebracht hat. Und weil die Nussecken so überlecker waren, musste sie mir natürlich auch das Rezept da lassen 😀

Für den Knetteig:

  • 225 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 100 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 1 EL Wasser
  • 100 g Margarine

Für den Nuss-Belag:

  • 200 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 5 EL brauner Rum
  • 100 g gemahlene Haselnüsse
  • 200 g gehackte Haselnüsse
  • 200 g Mandelplättchen
  • 4 EL rote Marmelade

Der Guss zum Schluss:

  • 150 g Zartbitter-Kuvertüre

Die Basis für die Nussecken ist ein Knetteig. Dazu das Mehl zunächst mit dem Backpulver mischen. Nacheinander auch die restlichen Zutaten für den Teig zugeben und alles mit dem Knethaken zunächst auf niedrigster, dann auf höchster Stufe verkneten, bis ein gleichmäßiger Teig entstanden ist. Ein Backblech mit etwas Butter einfetten und bereitstellen. Den Teig dann aus der Schüssel herausnehmen, zu einer Rolle formen, mit den Händen etwas flach drücken und mit Hilfe einer Teigrolle vorsichtig direkt auf dem Backblech ausrollen.

Für den Nussbelag die Butter mit dem Zucker, Vanillezucker und Rum in einem Topf mischen und unter Rühren erhitzen, bis die Butter vollständig geschmolzen ist. Dann den Topf vom Herd ziehen. Gemahlene und gehackte Haselnüsse sowie Mandelplättchen dazugeben, unter die Butter-Zuckermasse heben und etwa 10 Minuten abkühlen lassen.

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In der Zwischenzeit den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Marmelade in eine Glasschüssel füllen und in der Mikrowelle etwas erhitzen. So lässt sich die Marmelade nun besser auf dem Teig verstreichen. Zum gleichmäßigen Verteilen der Marmelade eignet sich die Rückseite eines Esslöffels. Zum Schluss verteilt ihr dann die abgekühlte Nussmasse auf der Marmelade. Das Blech anschließend in den Backofen schieben und auf mittlerer Schiene etwa 25-30 Minuten lang backen.

Das Gebäck nach der Backzeit aus dem Backofen nehmen und auf dem Blech mindestens 20 Minuten auskühlen lassen. Die Schokolade grob hacken und im Wasserbad oder in der Mikrowelle bei schwacher Hitze schmelzen. Im Fall der Mikrowelle nur geringe Zeiten einstellen und gut darauf achten, dass die Schokolade nicht verbrennt.

Das abgekühlte Nussgebäck zunächst in Quadrate schneiden (ca. 8×8 cm) und diese dann diagonal halbieren, sodass kleine Dreiecke entstehen. Dann jeweils die beiden spitzen Ecken vorsichtig in den flüssigen Schokoguss tauchen. Die Nussecken auf einem Kuchenrost oder Backpapier lagern, bis der Schokoguss fest geworden ist.

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Und schon sind die Nussecken nach dem Rezept meiner Freundin Simone fertig. Das Grundrezept kommt übrigens von Dr. Oetker http://www.oetker.de/rezepte/r/nussecken.html, aber das hat sie mittlerweile perfektioniert. Die Nussecken sind so unglaublich lecker! Aber Vorsicht: Akute Suchtgefahr! Und einmal mitgebracht, sind auch die Freunde ganz schnell infiziert. Das führt sogar so weit, dass Simone gefühlt wöchentlich frische Nussecken aus ihrem Ofen holt. So schier unendlich scheint die Nachfrage…

Nur damit ihr später nicht sagt, ich hätte euch nicht gewarnt. 😉

Eure Marion

Feige-Walnuss-Linguine mit Ziegenkäse

Das Semester hat wieder begonnen und gleichzeitig der Druck, mich um meine Masterarbeit zu kümmern. Meine kommenden Wochen und Monate werden daher so aussehen, dass ich mich möglichst von morgens um 9 bis abends um 18 Uhr in die Bibliothek setze, Fachbücher wälze, meine Finger wund tippe und immer wieder auf Ansporn und Motivation hoffe. Zur Abwechslung und da ich den Bibliotheksmief nicht an fünf Tagen die Woche ertrage, besuche ich noch einen Marketingkurs und dann wäre da noch mein Werkstudentenjob.

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 Walnussmüsli mit Aprikosen

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Ich bin ein absoluter Frühstücks-Mensch. Das muss einfach sein. Da stehe ich gerne eine halbe Stunde früher auf. Das hat auch Gründe: Obwohl ich kein Morgenmuffel bin, kann der Tag trotzdem ganz schnell in eine ungewollte Richtung abdriften. Und das alles nur, weil ich aus irgendwelchen Gründen gezwungen werde, morgens hungrig aus dem Haus zu gehen. Ausgiebige Frühstücke sind mir natürlich die Liebsten. Aber das schaffe sogar ich meist nur am Wochenende. Meine Liebste Alternative, wenns schnell gehen muss und ich trotzdem bis mittags satt bleiben möchte? Ganz klar: Müsli! “ Walnussmüsli mit Aprikosen“ weiterlesen