Launenheber an Regentagen: Bananen-Nutella-Cookies

Es ist Sommer! Und dieser Sommer steckt voller Überraschungen. Anfang der Woche durchwachsen, Donnerstag/Freitag 35 Grad, gestern Gewitter und immer wieder Schauer, heute Temperatursturz.  Wer soll denn da noch durchblicken? Klar tut eine Abkühlung nach der großen Hitzewelle der letzten Tage auch ganz gut. Die nächste Hochphase kommt bestimmt- wenn die vielleicht aufs Wochenende fallen könnte, ja? 😉

Für die Sonnenanbeter unter uns, habe ich den perfekten Launenheber, um die Wartezeit bis dahin zu überbrücken: Was haltet ihr von einem handtellergroßen, fluffig-süßen Bananen-Nutella-Cookie? Na gut, vielleicht auch zwei…

Hafercookies

  • 2 Bananen
  • 200 g Mehl
  • 150 g Zucker
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 160 g Margarine
  • 1 Ei
  • 160 g Haferflocken
  • 80 g Nutella
  • 50 g Schokoladentropfen

Den Ofen auf 200 Grad vorheizen.

Die reifen Bananen schälen, in grobe Stücke schneiden und in eine Schüssel geben. Mithilfe einer Gabel vollständig zerdrücken und beiseite stellen.

Mehl, Zucker, Backpulver und Salz in einer großen Schüssel mischen, Margarine in kleinen Flocken zugeben und alles mit den Händen zu einem Teig verkneten. Dann das Ei und die zerdrückten Bananen zugeben und gut verrühren.

Anschließend die Haferflocken unterheben.

Jetzt kommt das Herzstück der Cookies dazu, Nutella! Die Nuss-Nugat-Creme mithilfe von zwei Teelöffeln unter die Bananenteigmasse ziehen. Besonders schön werden die Cookies, wenn das Streifen-Muster sichtbar bleibt. Dazu einfach darauf achten, das Nutella nicht allzu gründlich zu verrühren.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mithilfe eines Esslöffels kleine Teig-Häufchen darauf verteilen. Dabei nicht zu eng setzen, da der Teig beim Backen noch auseinander läuft.

Etwa 12-15 Minuten backen, etwas abkühlen lassen und genießen.

bananencookies

So, ich wär dann gewappnet für die nächste Hitzewelle. 🙂 Ich packe vorsichtshalber gleich mal wieder meine Badetasche, kann schließlich jeden Moment so weit sein! Und wenn die Sonne sich doch hinter einer dicken Wolke versteckt, vernasche ich einfach nochmal einen meiner Bananen-Nutella-Cookies. Mein Launenheber für kühle Sommertage.

Eure Marion

Scones – Fruchtig-süßes Frühstücksspiel

Englische Scones habe ich erst vor 3 Jahren in Neuseeland zum ersten mal probiert. Obwohl die Köstlichkeiten der englischen Nachbarn so greifbar nah sind, musste ich erstmal um die halbe Welt fliegen. Aber was lange währt, wird endlich gut. Mittlerweile landen Scones regelmäßig auf meinem Frühstücksteller.

scones-frucht

Ich liebe Frühstücken. Und das nicht nur, weil ich mich mit leerem Magen nur halb so elangeladen in den Tag stürzen kann. Vielmehr noch schätze ich die knappe halbe Stunde selbst, in der ich mich nochmals gemütlich mit einer dampfenden Tasse Kaffee an den Tisch setze und den letzten verschlafenen Gedanken nachhänge. Wenn aus den 20 Minuten dann eine Stunde mehr wird und ich meine Marmelade anstatt sie aufs Brot zu schmieren, dick auf warme, frisch gebackene Scones streiche, ja dann ist Wochenende.

Für 2 Portionen (ca. 8 Stück)

  • 180 g Mehl
  • 1 P. Salz
  • 2 TL Backpulver
  • 30 g Butter
  • 30 g Kokosblütenzucker
  • 70 ml Milch
  • 1 Ei
  • 100 g Frischkäse natur
  • 2 Kiwis
  • 100 g Erdbeeren

Mehl, eine Prise Salz und Backpulver in einer Schüssel mischen. Nach und nach abwechselnd Butter, Kokosblütenzucker und Milch zugeben und zunächst mit dem Knethaken zu einem weichen Teig verkneten. Anschließend mit den Händen weiterkneten. Es kann passieren, dass der Teig zu klebrig ist und an den Fingern hängen bleibt. In diesem Fall solltet ihr einfach nochmals so viel Mehl hinzufügen, bis die Konsistenz geschmeidig ist.

scones-rezept

Den fertigen Teig anschließend auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche etwa 2 cm dick ausrollen. Anschließend mit einem Glas große Kreise ausstechen und diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Den Teig nochmals kurz kneten, ausrollen, ausstechen und das Ganze so lange wiederholen, bis kein Teig mehr übrig ist.

Zuletzt ein Ei verquirlen und die Scones damit großzügig bepinseln. Dann geht’s etwa 12-15 Minuten in den 200 Grad heißen Ofen, bis die Scones goldbraun gebacken sind.

Für das gewisse Extra: Reife Kiwis schälen und in Scheiben schneiden. Erdbeeren waschen, das Grün entfernen und der Länge nach halbieren.

Scones

Die ofenfrischen, noch warmen Scones aufschneiden, dick mit Frischkäse besteichen und mit dem süßen Obst belegen. So süß schmeckt nur das Wochenende!

Eure Marion

Zitronenkuchen mit Kokos & Mandarinen

Endlich ist es soweit! Das erste Rezeptvideo ist online! Schon lange bin ich fasziniert von den vielen Koch- und Backvideos, die meine Facebook-Timeline sozusagen beinahe dominieren. Das möchte ich auch ausprobieren! Mit der Hilfe meines Freundes hat es nun endlich geklappt. Und das gerade rechtzeitig zum Bloggeburtstag!

Happy Birthday Zitronensüß! Über ein Jahr ist es jetzt her, dass ich mich mit leckeren Amaretto-Cupcakes mit Zitronenhäubchen der faszinierenden Bloggingwelt angeschlossen habe. Seitdem ist schon viel auf dem Blog passiert. Es gab aktivere und ruhigere Phasen, das ein oder andere inhaltliche Experiment und auch das Design habe ich schon komplett über den Haufen geworfen. Furiose Zeiten – Der Spaß am Bloggen bleibt! Für mein erstes Rezeptvideo habe ich mir deshalb ein ganz besonderes Schmankerl überlegt: Ein unglaublich fruchtig frischer Zitronenkuchen mit Kokos-Mandarinen-Belag. Einfach himmlisch! Aber was rede ich? Schauts euch doch einfach selbst an: 🙂

Na was haltet ihr vom ersten zitronensüßen Rezeptvideo? Ich finde, es macht definitiv Appetit (und Lust auf mehr Videos!). Hier nochmal das Rezept zum Nachbacken mit den genauen Mengenangaben und Schritt für Schritt Anleitung:

Die Mengen reichen aus für eine rechteckige Form 20×30 cm – Ergibt 12 Stück Kuchen

Für den Zitronenteig:

  • 300 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Pr. Salz
  • 2 Zitronen
  • 200 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 50 g Naturjoghurt
  • 40 ml Buttermilch
  • 150 g Butter
  • 3 Eier

Für den Belag

  • 50 g Butter
  • 100 g Kokosraspel
  • 50 ml Buttermilch
  • 350 g Mandarinen (2 kl. Dosen)
  • 4 EL Mandarinensaft

Mandarinenkuchen

Zuerst wird der Kuchenteig vorbereitet. Durch die beiden Zitronen wird der Teig wunderbar fruchtig frisch. Daher eignet er sich auch super als einfacher Zitronenkuchen. Backen, Guss drauf und fertig. Aber was soll die Eile? Fangen wir lieber mal Schritt für Schritt von vorne an:

  1. Zwei Bio-Zitronen waschen und die Schale abreiben. Dann halbieren und auspressen.
  2. Den Zucker mit dem Vanillezucker mischen und mit der Zitronenschale vermengen.
  3. Die Butter einige Minuten cremig aufschlagen. Nacheinander die Eier hinzugeben und weiter schlagen. Anschließend die Zitronen-Zucker-Mischung hinzugeben und nochmals gut unterrühren.
  4. Joghurt mit Zitronensaft und Buttermilch verrühren.
  5. In einer separaten Schale Mehl mit Backpulver und einer Prise Salz vermischen.
  6. Abwechselnd esslöffelweise Mehlmischung und Joghurtmischung zur aufgeschlagenen Buttermasse geben und alles mit dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verarbeiten.

Kokosschnitten

Wie gesagt könntet ihr den Teig schon jetzt in eine große Gugelform füllen, in den Ofen schieben und im Nu habt ihr den leckersten Zitronenkuchen, den ihr je probiert habt. Aber um dem Ganzen noch ein i-Tüpfelchen zu verpassen, könnt ihr wie ich noch etwas mehr Zeit investieren um dem Kuchen einen Kokos-Mandarinen Belag zu verpassen. Auch der ist ruck zuck fertig:

  1. Butter in der Mikrowelle oder im Topf bei niedriger Hitzezufuhr schmelzen lassen.
  2. Nach und nach Kokosraspeln, Buttermilch und 4 EL Mandarinensaft zur geschmolzenen Butter geben und vermischen.
  3. Anschließend Mandarinen abtropfen lassen, zur Kokosmasse geben und vorsichtig unterheben.

Schon ist auch der Belag fertig und es darf geschichtet werden. Dazu fettet ihr eine rechteckige Kastenform (20×30 cm) mit etwas Butter oder Margarine ein und stäubt sie mit Mehl aus. Anschließend füllt ihr zuerst den Zitronenteig in die Form und verteilt sie gleichmäßig. Oben drauf kommt dann die Kokos-Mandarinen Masse. Zum Schluss wandern eure Schnitten etwa 60 Minuten bei 180 Grad in den vorgeheizten Backofen. Lecker!

Eure Marion

Mandel-Rübli-Gugel

Die Sonne scheint, die ersten Blumen sprießen und die Häschen hoppeln am Fenster vorbei. Häschen? Klar! Ostern steht vor der Tür! Und um sicher zu gehen, dass der Osterhase auch wirklich kommt, habe ich vorsorglich schon mal einen saftigen Mandel-Rübli-Gugelhupf gebacken. Natürlich nur um sicher zu gehen, dass er auch kommt! Ostern ist für mich nämlich auch immer direkt mit Frühlingsanfang verbunden. Und wenn ich es schaffe, den Osterhasen schon mal eine Woche im Voraus aus seiner Höhle zu locken, dann vielleicht auch den Frühling.

Also: Zeit für einen leckeren Mandel-Rübli-Gugel! Bevor ihr anfangt, noch ein Hinweis am Rande: Meine Guglhupf-Form ist ziemlich klein und schnuckelig. Wenn ihr nur normal-große Kuchenformen habt oder mehr als vier Osterhasen von Gugel naschen:  Mengenangaben verdoppeln!

Rübli-Gugelhupf

  • 150 g Karotten
  • 2 Eier
  • 100 g braunen Zucker
  • 130 g Mandeln
  • 30 g Dinkelmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Pr. Salz
  • Etwas Puderzucker

Die Karotten schälen, die Enden abschneiden und grob raspeln. Die Eier trennen. Eiweiß mit dem Handrührgerät einige Minuten steif schlagen, dann beiseite stellen.

Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Das Eigelb mit dem braunen Zucker schaumig rühren. Mandeln, Dinkelmehl, Backpulver, Zimt und Salz in einer separaten Schüssel gut miteinander vermengen. Abwechselnd je einen Esslöffel von der Mandelmischung und den geraspelten Karotten dazu geben und alles nach und nach zu einem glatten Teig verkneten.

Zum Schluss kommt nun noch der Eischnee dazu. Vorsichtig unterheben und den Teig so zu einer fluffigen Masse verarbeiten.

Die Gugelhupf-Form gründlich mit Butter einfetten. Anschließend den fertigen Teig in die Form füllen und auf mittlerer Schiene in den vorgeheizten Ofen schieben. 45-60 Minuten backen.

Rüblikuchen

Den fertig gebackenen Gugelhupf aus dem Ofen nehmen und zunächst 15 Minuten in der Form abkühlen lassen. Anschließend auf den Kuchenteller stülpen und vollständig erkalten lassen. Zum Schluss mit Puderzucker bestäuben und am besten sofort genießen.

Beim Anblick dieser Rübli-Leckerei bleibt kein Osterhase lange in seiner Höhle! Und auch sonst lassen sich Skeptiker (Gemüse im Kuchen??) beim ersten Bissen in den saftigen Mandelteig schnell überzeugen. Da kommen die Frühlingsgefühle von ganz allein! 😉

Eure Marion

 

Mohnwaffeln mit Sauerkirschen

So ein Waffeleisen ist schon was Feines. Ich hatte ja laaange Zeit keines und habe neidvoll die vielen Waffelbilder auf anderen Blogs bestaunt. Irgendwann hat es mein Freund wohl nicht mehr ausgehalten. Jedenfalls habe ich jetzt auch ein Waffeleisen. 😀

Am Sonntag zum Frühstück wurde es eingeweiht. Es gab eine süße Waffel-Kreation mit Mohn und Sauerkirschen. Ein Glücksgriff, der gleich verdächtig nach Lieblingswaffelrezept schmeckt. Die Waffeln sind richtig schön fluffig und gleichzeitig knusprig geworden. Und der Mohn macht sich wirklich richtig gut –vor allem in Kombination mit den Kirschen!

Waffeln mit Kirschen

Für zwei Personen (ca. 5 Waffeln)

  • 1 Ei
  • 50 g Butter
  • 30 g Zucker
  • 1 Pr. Salz
  • 100 g Mehl
  • 20 g Mohn
  • 1 TL Backpulver
  • 100 ml Milch
  • ½ Glas Sauerkirschen
  • Puderzucker zum Bestäuben

Das Ei trennen und zunächst das Eiweiß steif schlagen. Anschließend Butter, Zucker und Salz zum Eigelb geben und ebenfalls mit dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verrühren. Mehl, Mohn und Backpulver in einer Schüssel vermischen und abwechselnd mit der Milch zum Teig rühren. Zum Abschluss vorsichtig den Eischnee unterheben.

Das Waffeleisen mit etwas Butter gleichmäßig dünn einfetten. Anschließend vorheizen, bis die Platten heiß genug sind. Jeweils knapp 2 EL Teig in die Mitte des Waffeleisens geben, kurz fest zudrücken und die Waffeln nach gewünschtem Bräunungsgrad fertig ausbacken. Die Backzeit variiert je nach Waffeleisen. Vorsichtig herausnehmen und die nächsten Waffeln backen. Das ganze Wiederholen, bis der Teig aufgebraucht ist. Zwischen den einzelnen Waffeln ist es normalerweise nicht nötig, das Waffeleisen nochmals einzufetten.

Waffeln

Ein halbes Glas Sauerkirschen ohne Flüssigkeit in eine Schüssel umfüllen und in der Mikrowelle erhitzen. Die fertigen Waffeln auf Tellern anrichten, die Sauerkirschen darüber verteilen und mit Puderzucker bestäuben.

Sofort servieren, solange die Waffeln noch warm sind und ganz frisch und knusperig genießen. Ich glaube, ein Sonntag kann kaum besser anfangen. Oh, wie hab ich es nur so lange ohne Waffeleisen ausgehalten?!… 😉

Eure Marion

Nussecken à la Simone

Nussecken gehören schon immer zu meinen absoluten Gebäck-Favoriten. Mal abgesehen von Nussallergikern kenne ich auch sonst niemanden, dem keine Nussecken schmecken. Daher eignen sich die süßen Teilchen optimal zum Mitnehmen. Also: Warum die besten Freunde zum Filmabend nicht mal wieder spontan mit Nussecken überraschen?

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Als Foodblogger ist man es ja gewohnt, Freunde und Familienmitglieder immer wieder mit süßen Leckereien zu verwöhnen. Wer soll denn sonst auch die neuen Kuchenkreationen probieren? Jeder noch so kleine Grund zum Backen wird gnadenlos beim Schopfe gepackt. Macht ja auch Spaß zu sehen, obs schmeckt. Und eine ganze Torte allein zu essen, ist ja auch eher schwierig. Da also meist ich diejenige bin, die freudig „Ich bring einen Kuchen mit“ ruft, ist es umso überraschender, wenn mal jemand anderes vollbepackt mit einem Blech voll süßer Schätze in meine Wohnung geschneit kommt. So wie die liebe Simone, die uns vor kurzem ihre wunderbar duftenden Nussecken zum Vernaschen mitgebracht hat. Und weil die Nussecken so überlecker waren, musste sie mir natürlich auch das Rezept da lassen 😀

Für den Knetteig:

  • 225 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 100 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 1 EL Wasser
  • 100 g Margarine

Für den Nuss-Belag:

  • 200 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 5 EL brauner Rum
  • 100 g gemahlene Haselnüsse
  • 200 g gehackte Haselnüsse
  • 200 g Mandelplättchen
  • 4 EL rote Marmelade

Der Guss zum Schluss:

  • 150 g Zartbitter-Kuvertüre

Die Basis für die Nussecken ist ein Knetteig. Dazu das Mehl zunächst mit dem Backpulver mischen. Nacheinander auch die restlichen Zutaten für den Teig zugeben und alles mit dem Knethaken zunächst auf niedrigster, dann auf höchster Stufe verkneten, bis ein gleichmäßiger Teig entstanden ist. Ein Backblech mit etwas Butter einfetten und bereitstellen. Den Teig dann aus der Schüssel herausnehmen, zu einer Rolle formen, mit den Händen etwas flach drücken und mit Hilfe einer Teigrolle vorsichtig direkt auf dem Backblech ausrollen.

Für den Nussbelag die Butter mit dem Zucker, Vanillezucker und Rum in einem Topf mischen und unter Rühren erhitzen, bis die Butter vollständig geschmolzen ist. Dann den Topf vom Herd ziehen. Gemahlene und gehackte Haselnüsse sowie Mandelplättchen dazugeben, unter die Butter-Zuckermasse heben und etwa 10 Minuten abkühlen lassen.

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In der Zwischenzeit den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Marmelade in eine Glasschüssel füllen und in der Mikrowelle etwas erhitzen. So lässt sich die Marmelade nun besser auf dem Teig verstreichen. Zum gleichmäßigen Verteilen der Marmelade eignet sich die Rückseite eines Esslöffels. Zum Schluss verteilt ihr dann die abgekühlte Nussmasse auf der Marmelade. Das Blech anschließend in den Backofen schieben und auf mittlerer Schiene etwa 25-30 Minuten lang backen.

Das Gebäck nach der Backzeit aus dem Backofen nehmen und auf dem Blech mindestens 20 Minuten auskühlen lassen. Die Schokolade grob hacken und im Wasserbad oder in der Mikrowelle bei schwacher Hitze schmelzen. Im Fall der Mikrowelle nur geringe Zeiten einstellen und gut darauf achten, dass die Schokolade nicht verbrennt.

Das abgekühlte Nussgebäck zunächst in Quadrate schneiden (ca. 8×8 cm) und diese dann diagonal halbieren, sodass kleine Dreiecke entstehen. Dann jeweils die beiden spitzen Ecken vorsichtig in den flüssigen Schokoguss tauchen. Die Nussecken auf einem Kuchenrost oder Backpapier lagern, bis der Schokoguss fest geworden ist.

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Und schon sind die Nussecken nach dem Rezept meiner Freundin Simone fertig. Das Grundrezept kommt übrigens von Dr. Oetker http://www.oetker.de/rezepte/r/nussecken.html, aber das hat sie mittlerweile perfektioniert. Die Nussecken sind so unglaublich lecker! Aber Vorsicht: Akute Suchtgefahr! Und einmal mitgebracht, sind auch die Freunde ganz schnell infiziert. Das führt sogar so weit, dass Simone gefühlt wöchentlich frische Nussecken aus ihrem Ofen holt. So schier unendlich scheint die Nachfrage…

Nur damit ihr später nicht sagt, ich hätte euch nicht gewarnt. 😉

Eure Marion

Apfelstrudel

Winterzeit ist Strudelzeit. Egal ob süß oder herzhaft, wenns draußen schön knackig kalt ist, steigt meine Lust auf Mehlspeisen. Nicht umsonst gehören Germknödel und Co. zu den Klassikern der Hüttenträume. Ganz hoch im Kurs: Der klassische Apfelstrudel. Süß und fruchtig kommt er daher und wärmt Bauch und Herz von innen ❤

Apfelstrudel

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Lebkuchenmänner

Ich habe in meinem Leben noch nie selbst Lebkuchen gebacken. Zum einen liegt das vielleicht daran, dass das Lebkuchensortiment in den Supermärkten schon ab August keine Gelüste mehr unbefriedigt lässt. Aber auch die vielen Bäckereien, Konditoreien und Lebkuchengeschäfte locken mit ihren besonderen Köstlichkeiten. Der Blick auf die Zutatenliste tut dann sein Übriges. Kardamom, Nelken, Koriander und Ingwer, Orangeat und Zitronat, die Liste lässt sich oft fast unendlich erweitern. Alles eben Zutaten, die man nicht unbedingt im Haus hat oder dann, einmal gekauft, ewig herumstehen und nicht aufgebraucht werden.

Lebkuchenmänner

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Mocca-Taler

Ich bin ein bekennender Schokoladen-Junkie. Und ohne meine Tasse Kaffee morgens komme ich zwar auch in die Gänge, es macht aber nur halb so viel Spaß. Schoki und Kaffee müssen sein. Kein Wunder also, dass Mocca-Schokolade zu meinen Lieblingssorten gehört. Schoki und Kaffee dann auch noch vereint in Weihnachtsplätzchen? Ein Traum wird wahr!

Moccaplätzchen

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Omas „Falsches Butterbrot“

Butterbrot auf dem Plätzchenteller? Oh ja! Vor allem beim gemütlichen Zusammensitzen und Weihnachten feiern bei meiner lieben Oma dürfen die nicht fehlen. Weils auch gar kein echtes Butterbrot ist, sondern Falsches… 😉 Aber psst!

Butterbrot

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