Trainingsplan I

So ihr Lieben,

nachdem ich nun eine Weile nichts mehr von mir hören hab lassen, fühle ich mich mal wieder danach, einen Beitrag auf meinem Blog zu veröffentlichen. & weil ich am Wochenende zwar sehr viel gekocht, aber kein einziges Foto dazu geschossen habe, zeige ich euch einfach meinen aktuellen Trainingsplan. Eigentlich ist es seit meiner Anmeldung im Fitnessstudio um die Ecke Anfang Juni zwar bereits mein dritter Trainingsplan, aber es ist der erste, der mir wirklich Spaß macht und bei dem ich auch nach vier Wochen noch nicht anfange, mich beim Training zu langweilen.

Ich bin ein ziemlicher Anfänger auf dem Fitness Gebiet, also hieß es in meinem ersten Trainingsplan: „Mädsche, ran an die Geräte.“ Das ist ok und war auch gut so. Bereits nach ein paar Wochen habe ich jedoch gemerkt, dass das stupide ziehen, drücken und beugen an der großen Muckimaschine nichts für mich ist. Da fehlt mir einfach irgendwie die Herausforderung. Ab dem zweiten Trainingplan hieß es also, ranschnuppern an die freien Übungen. Auf dem Programm waren vor allem TRX-Übungen und ein paar Spielereien auf der Vibrationsplatte. Mit dem dritten Trainingsplan durfte ich nun endlich auch ran an die freien Gewichte. Und weil mir die Warterei zwischen den Sätzen auch viel zu schnöde ist, trainiere ich in Supersätzen.

3×12 Wiederholungen. 3x pro Woche jeweils ca. 90 Minuten. So hatte ich mir das vorgestellt! 🙂

  • Supersatz 1: Langhantel Squats & Damen-Liegestütz
  • Supersatz 2: Latzug Kabel (25 kg) & Frogs (30 Wdh.)
  • Supersatz 3: Langhantel Rudern & Kurzhantel Bankdrücken (2x6kg)
  • Supersatz 4: 21er Curls & Russian Twist (40 Wdh./5 kg)
  • Supersatz 5: Butterfly Reverse (11kg) & Schulterdrücken (2x4kg)

Das sind meine 10 aktuellen Übungen, die mir einiges Abverlangen, aber immer wieder richtig Spaß machen. Nach dem Muskeltraining bringe ich mich zum Abschluss meist nochmals mit 10 Minuten Intervalltraining auf dem Laufband ins Schwitzen. 2 Minuten einlaufen und dann im Wechsel 5x je 1 Minute schnelles (12-13km/h) und eine Minute langsames (7-8km/h) Laufen.

Falls ein paar sich wundern: Wo keine Gewichtanzahl angegeben ist, reicht mir die Langhantel-Stange allein. Immerhin wiegt das gute Stück schon „ohne Gewicht“ 20 kg. 😀 Die Curls mache ich mit der gezackten SZ-Stange, ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, was die wiegt… Wohl irgendwas zwischen 5-10 kg, jedenfalls genug für meinen kleinen Bizeps 😛 Falls die erfahrenen Kraftsportler/innen unter euch sich jetzt ihren Teil denken: Ja, es sind Mini-Gewichte, aber ich bin trotzdem stolz auf meine Mini-Muckis und merke, wie sie gaaanz langsam stärker werden! 😉

& ich habe Spaß und fühle mich ausgeglichener denn je. Und das ist mir ehrlich gesagt noch viel wichtiger.

Eure Marion

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Blickwinkel

„Ach herrje! Kaum ist sie mit ihrem Studium fertig, wird sie zur beschäftigen Berliner Großstadtgöre und hat keine Zeit mehr für Zitronensüß!“

Tatsächlich hat mein Blog in letzter Zeit ziemlich unter den neuen Umständen gelitten: Masterarbeit, Jobsuche, Umzug vom beschaulichen Bayernland ins schillernde Berlin,  Eingewöhnung, geregelte 40-Stunden-Woche, in der Freizeit kaum mehr Torten backen, dafür Sport… Äh, wie war das? Sport? Tatsache! Ich habe meine Liebe zum Sport wiedergefunden!

Und weil ich mich nun insgesamt mehr mit Fitness beschäftige, hat sich auch mein Fokus in der Küche etwas verschoben. Ich habe zwar schon immer versucht, mich möglichst frisch und gesund zu ernähren, mittlerweile achte ich jedoch noch viel mehr darauf, was ich esse. Und wenn ich mich nach Feierabend von meinem Schreibtisch erhebe und mich entscheiden muss, ob ich mich 2 Stunden in die Küche stelle um gefüllte Cannelloni zuzubereiten oder ins Fitnessstudio um die Ecke gehe und danach einen schnellen Salat mit Putensteifen esse, dann fällt meine Wahl meist auf die zweite Variante. Versteht mich nicht falsch, die Cannelloni werde ich auch nie vom Tellerrand schubsen, aber die gibt es, wie den Großteil der Zitronensüß-Gerichte halt nur mehr am Wochenende.

Blog und Alltag passen also nicht mehr ganz zusammen. Da ich aber nie keinen Spaß am Bloggen hatte, ist Aufhören und Zitronensüß an den Nagel hängen schlichtweg keine Option – nie gewesen. Natürlich ist es auch nicht ratsam, einen Blog so oft umzustrukturieren, wie ich es tue. Aber meiner Meinung nach ist diese ungeschriebene Gesetzmäßigkeit des Bloggens zu starr. Menschen verändern sich und verlagern ihre Blickwinkel. Das ist vollkommen natürlich und passiert nicht nur einmal im Leben. Mein Blog wird sich einmal wieder an mich und meine Spinnereien anpassen können. Ich freue mich jetzt schon darauf.

Bis der Stein wieder ins Rollen kommt und so richtig fahrt aufnimmt, verstecke ich mich aber nochmal kurz dahinter. Denn vor etwa sechs Wochen wurde ich von der lieben Julia von Törtchenfieber zum Liebster Award nominiert und ich habe es schlichtweg nicht mitbekommen. Ich fühle mich sehr geehrt und freue mich dennoch riesig über die Nominierung. Liebe Julia, besser spät als nie: Gerne beantworte ich deine Fragen!

  • Fährst du diesen Sommer in den Urlaub? Wenn ja, wohin?

Jein. Mein Sommerurlaub ist dieses Jahr ein Herbsturlaub. Im November geht es mit einer großen Truppe an Studienfreundinnen nach Indien: Zum Strand nach Thiruvananthapuram, zu einer Hochzeit nach Gorakhpur und dann last but not least Kulturschock in Neu-Delhi. Ich kanns kaum erwarten… 🙂

  • Was ist dein liebstes Sommergetränk?

Ich würde spontan sagen, selbst gemachten Eistee: Grünen Tee aufbrühen und kalt werden lassen, dann etwas Zitronensaft und für die Süße Orangensaft rein, dann mit Eiswürfeln und frischer Minze genießen. Yummy!

  • Worauf achtest du bei deiner Ernährung?

Wie schon oben angedeutet, versuche ich jetzt deutlich mehr auf meine Ernährung zu achten als vor ein paar Monaten. Schon vorher war mir eine gesunde, ausgewogene Ernährung mit vielen frischen Zutaten wichtig, jetzt achte ich darüber hinaus aber auch vermehrt auf die Zusammensetzung der Nährstoffe.

  • Wovon kannst du nie genug haben?

Nichtsdestotrotz: Schokolade, am liebsten dunkel. Ohne Schokolade macht das Leben keinen Sinn 😀

  •  Wie verbringst du deine Abende unter der Woche normalerweise?

Da ich berufstechnisch viel sitze, kommt abends meist der Bewegungsdrang raus.  Fitnessstudio, Radfahren, noch eine Runde schwimmen oder ich lasse mich von meinem Freund im Tischtennis abzocken. Hauptsache die Glieder kommen nochmal in Schwung.

  • Worauf freust du dich in der 2. Hälfte dieses Jahres besonders?

Auf den oben schon erwähnten Herbsturlaub. Die ganze Mädelstruppe kommt wieder zusammen und eine indische Hochzeit darf man sich ohnehin unter keinen Umständen entgehen lassen. Das wird definitiv ein Erlebnis!

  • handgeschriebene Rezeptsammlung oder Rezeptordner auf dem PC, Kochbücher oder lieber das WWW? Bist du da eher altmodisch oder modern?

Die Mischung machts! Wenn ich schon eine relativ klare Vorstellung habe, was ich gerne kochen oder backen möchte, dann suche ich im Internet nach passenden Rezepten, inspirieren lasse ich mich aber auch gerne beim Durchblättern meiner Kochbücher. Am liebsten sind mir aber eigentlich schöne Rezepte-Apps wie KptnCook oder Kitchen Stories – da findet sich immer was!

Sodala, das wars dann mit schon mit Julias Fragen. Vielen Dank nochmal für deine Geduld! 🙂

Nominierungen lasse ich diesmal ausnahmsweise sein und überlege mir stattdessen lieber, wie ich meine noch wirren Vorstellungen von Zitronensüß unter einen Hut bekomme.

To be continued…