Süßkartoffel-Süppchen mit Rosenkohl

Zurzeit macht der Februar dem April gehörig Konkurrenz. Heiter Sonnenschein und über 15 Grad heute, unangenehmer Schneeregen und Kälte morgen. Gar nicht so einfach, die tristen Tage dann wieder zu ertragen. Vor allem dann, wenn man morgens freudig die Sonnenbrille eingepackt hat und abends nass und durchgefroren nach Hause kommt. Da brauchts dann schon ein kulinarisches Highlight, das über die fehlenden Sonnenstrahlen hinweg tröstet. Ein kräftiges Süßkartoffelsüppchen zum Beispiel. Bei mir hats auf jeden Fall geholfen 😉 Vor allem in Kombination mit gebackenem Rosenkohl aus dem Ofen. Sooo viel besser als gekocht! Und so knackig grün eignet sich Rosenkohl toll als Suppeneinlage.

Ofenrosenkohl

Für 2 Portionen Suppe:

  • 300 g Süßkartoffeln
  • 250 g Karotten
  • ½ Zwiebel
  • ½ l Gemüsebrühe
  • 1 EL Rapsöl, nussig

Für die Ofen-Rosenkohl Einlage:

  • 200 g Rosenkohl
  • 1 EL Rapsöl, nussig
  • 1 EL Balsamico
  • Salz, Pfeffer

Für die Suppe die Zwiebel abziehen und fein würfeln. Die Süßkartoffeln und Karotten schälen und ebenfalls würfeln. Die äußeren, welken Blätter der Rosenkohl-Röschen entfernen und den Stunk abschneiden. Die Röschen anschließend vierteln, in eine Schüssel geben und etwas Öl, dunklen Balsamico, Salz und Pfeffer dazu geben. Alles gut verrühren, bis der Rosenkohl gleichmäßig mit der Marinade benetzt ist. Anschließend beiseite stellen.

Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Etwas Öl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Dann die gewürfelten Süßkartoffeln und Karotten hinzugeben und einige Minuten weiter dünsten. Schließlich mit einem halben Liter Gemüsebrühe ablöschen und zum Kochen bringen. Das Gemüse etwa 20 Minuten zugedeckt kochen lassen.

Den marinierten Rosenkohl auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, gleichmäßig verteilen und ebenfalls rund 20 Minuten lang backen.

Nach der Kochzeit die Suppe mit einem Pürierstab fein pürieren. Wenn die Flüssigkeit zu dick ist, kann jetzt noch Wasser hinzugegeben werden, bis die gewünschte Sämigkeit erreicht ist. Nochmals kurz pürieren.

Anschließend auf zwei Tellern verteilen und mit dem gebackenen Ofen-Rosenkohl garnieren. Heiß servieren.

Suppe_Suesskartoffel-Rosenkohl

Bewusst genießen und schon ist das Schmuddelwetter vergessen. Überhaupt kann man den grauen Regentagen auch Gutes abgewinnen: Wer will denn schon auf kuschelige Filmabende und heiße, kräftigende Suppen verzichten? 😛

Eure Marion

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Nussecken à la Simone

Nussecken gehören schon immer zu meinen absoluten Gebäck-Favoriten. Mal abgesehen von Nussallergikern kenne ich auch sonst niemanden, dem keine Nussecken schmecken. Daher eignen sich die süßen Teilchen optimal zum Mitnehmen. Also: Warum die besten Freunde zum Filmabend nicht mal wieder spontan mit Nussecken überraschen?

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Als Foodblogger ist man es ja gewohnt, Freunde und Familienmitglieder immer wieder mit süßen Leckereien zu verwöhnen. Wer soll denn sonst auch die neuen Kuchenkreationen probieren? Jeder noch so kleine Grund zum Backen wird gnadenlos beim Schopfe gepackt. Macht ja auch Spaß zu sehen, obs schmeckt. Und eine ganze Torte allein zu essen, ist ja auch eher schwierig. Da also meist ich diejenige bin, die freudig „Ich bring einen Kuchen mit“ ruft, ist es umso überraschender, wenn mal jemand anderes vollbepackt mit einem Blech voll süßer Schätze in meine Wohnung geschneit kommt. So wie die liebe Simone, die uns vor kurzem ihre wunderbar duftenden Nussecken zum Vernaschen mitgebracht hat. Und weil die Nussecken so überlecker waren, musste sie mir natürlich auch das Rezept da lassen 😀

Für den Knetteig:

  • 225 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 100 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 1 EL Wasser
  • 100 g Margarine

Für den Nuss-Belag:

  • 200 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 5 EL brauner Rum
  • 100 g gemahlene Haselnüsse
  • 200 g gehackte Haselnüsse
  • 200 g Mandelplättchen
  • 4 EL rote Marmelade

Der Guss zum Schluss:

  • 150 g Zartbitter-Kuvertüre

Die Basis für die Nussecken ist ein Knetteig. Dazu das Mehl zunächst mit dem Backpulver mischen. Nacheinander auch die restlichen Zutaten für den Teig zugeben und alles mit dem Knethaken zunächst auf niedrigster, dann auf höchster Stufe verkneten, bis ein gleichmäßiger Teig entstanden ist. Ein Backblech mit etwas Butter einfetten und bereitstellen. Den Teig dann aus der Schüssel herausnehmen, zu einer Rolle formen, mit den Händen etwas flach drücken und mit Hilfe einer Teigrolle vorsichtig direkt auf dem Backblech ausrollen.

Für den Nussbelag die Butter mit dem Zucker, Vanillezucker und Rum in einem Topf mischen und unter Rühren erhitzen, bis die Butter vollständig geschmolzen ist. Dann den Topf vom Herd ziehen. Gemahlene und gehackte Haselnüsse sowie Mandelplättchen dazugeben, unter die Butter-Zuckermasse heben und etwa 10 Minuten abkühlen lassen.

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In der Zwischenzeit den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Marmelade in eine Glasschüssel füllen und in der Mikrowelle etwas erhitzen. So lässt sich die Marmelade nun besser auf dem Teig verstreichen. Zum gleichmäßigen Verteilen der Marmelade eignet sich die Rückseite eines Esslöffels. Zum Schluss verteilt ihr dann die abgekühlte Nussmasse auf der Marmelade. Das Blech anschließend in den Backofen schieben und auf mittlerer Schiene etwa 25-30 Minuten lang backen.

Das Gebäck nach der Backzeit aus dem Backofen nehmen und auf dem Blech mindestens 20 Minuten auskühlen lassen. Die Schokolade grob hacken und im Wasserbad oder in der Mikrowelle bei schwacher Hitze schmelzen. Im Fall der Mikrowelle nur geringe Zeiten einstellen und gut darauf achten, dass die Schokolade nicht verbrennt.

Das abgekühlte Nussgebäck zunächst in Quadrate schneiden (ca. 8×8 cm) und diese dann diagonal halbieren, sodass kleine Dreiecke entstehen. Dann jeweils die beiden spitzen Ecken vorsichtig in den flüssigen Schokoguss tauchen. Die Nussecken auf einem Kuchenrost oder Backpapier lagern, bis der Schokoguss fest geworden ist.

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Und schon sind die Nussecken nach dem Rezept meiner Freundin Simone fertig. Das Grundrezept kommt übrigens von Dr. Oetker http://www.oetker.de/rezepte/r/nussecken.html, aber das hat sie mittlerweile perfektioniert. Die Nussecken sind so unglaublich lecker! Aber Vorsicht: Akute Suchtgefahr! Und einmal mitgebracht, sind auch die Freunde ganz schnell infiziert. Das führt sogar so weit, dass Simone gefühlt wöchentlich frische Nussecken aus ihrem Ofen holt. So schier unendlich scheint die Nachfrage…

Nur damit ihr später nicht sagt, ich hätte euch nicht gewarnt. 😉

Eure Marion

Lachscannelloni mit Blattspinat und Tomaten

Ich habe noch nicht oft selbst Cannelloni gefüllt, aber wenn dann immer mit Lachsfilet und Spinat. Das gehört für mich mittlerweile einfach irgendwie zusammen. Wie Liebe auf den ersten Blick sozusagen. Und da ich Sahne nicht so gerne mag und Sahnesauce auch nicht zu meinen Top-Favoriten gehört, habe ich mich diesmal dazu entschieden, meine Lachs-Spinat-Cannelloni mit einer Tomatensauce abzurunden. Das Ergebnis kann sich schmecken lassen 😉

Cannelloni Spinat

3-4 Portionen

  • 250 g Lachsfilet
  • 500 g Blattspinat
  • 8 Cocktail-Tomaten
  • 400 g passierte Tomaten
  • 200 g Magerquark
  • Salz, Pfeffer, getrocknete Kräuter
  • 12 Cannelloni-Rollen
  • 100 g Reibekäse

Etwas Öl in einer großen Pfanne erhitzen und das Lachsfilet darin anbraten. Den Fisch während der Garzeit mit einem Kochlöffel klein bröseln. Anschließend herausnehmen und beiseite stellen. Den Blattspinat waschen, die Stiele entfernen und die Blätter grob zerkleinern. Eine Handvoll Spinat in die heiße Pfanne geben und etwa eine Minute einkochen, bis die Spinatblätter zusammengefallen sind. Dann eine Handvoll neue Blätter hinzugeben, umrühren und kurz einkochen. Wiederholen, bis kein Spinat mehr übrig ist.

Dann den Lachs, die passierten Tomaten und den Magerquark hinzugeben und alles kurz zusammen aufkochen lassen. Die Cocktailtomaten vierteln und zwei Minuten mitkochen lassen. Die Mischung mit Salz, Pfeffer und italienischen Kräutern würzen. Von der Herdplatte ziehen, abschmecken und die heiße Füllung etwa 20-30 Minuten abkühlen lassen.

Cannelloni

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Nun werden die Cannelloni gefüllt. Dazu eine quadratische Auflaufform und jeweils eine Cannelloni-Rolle zur Hand nehmen. Die Lachs-Spinat-Füllung löffelweise in die Auflaufform geben und von dort aus vorsichtig mithilfe eines Teelöffels in die Cannelloni-Rolle schieben. So lange weiter füllen, bis die Lachsmischung beginnt, auf der anderen Seite der Rolle wieder herauszulaufen. Die gefüllte Rolle aus dem Weg ans Ende der Auflaufform schieben und mit dem Füllen der nächsten Cannelloni beginnen. So lange wiederholen, bis der Boden der Auflaufform vollständig mit prall gefüllten Cannelloni bedeckt sind. Sollte noch etwas Füllung übrig sein, kann diese gleichmäßig über den gefüllten Cannelloni verteilt werden. Anschließend mit geriebenem Käse bestreuen und im vorgeheizten Backofen etwa 30 Minuten lang überbacken. 5 Minuten vor dem Ende der Backzeit die Grillfunktion einschalten, dann wird der Käse auch schön knusprig braun.

Nudel-Auflauf

Je nach Hunger 3-4 Cannelloni auf den Tellern anrichten und eventuell mit einem kleinen knackigen Salat servieren. Na, was meint ihr? Cannelloni und Lachs – auch für euch ein mögliches Dreamteam?

Eure Marion

Tipp: Bei Gerichten mit Spinat macht ihr am besten nur so viel, wie ihr auch am selben Tag noch essen wollt. Ansonsten mache ich auch gerne mal etwas mehr und esse am nächsten Tag nochmals davon. Beim langen oder wiederholten Erhitzen von Spinat, kann jedoch unter Umständen giftiges Nitrit entstehen. Besser nicht riskieren und alles sofort aufessen. Frisch schmeckts eh am besten! 😉

 

Apfelstrudel

Winterzeit ist Strudelzeit. Egal ob süß oder herzhaft, wenns draußen schön knackig kalt ist, steigt meine Lust auf Mehlspeisen. Nicht umsonst gehören Germknödel und Co. zu den Klassikern der Hüttenträume. Ganz hoch im Kurs: Der klassische Apfelstrudel. Süß und fruchtig kommt er daher und wärmt Bauch und Herz von innen ❤

Apfelstrudel

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Cocktail Bittersweet

Endlich Freitag! Jetzt wird’s mal wieder Zeit für einen leckeren Cocktail zum Start ins Wochenende, oder was meint ihr? Haben wir uns ja schließlich verdient, nachdem wir unter der Woche wieder so fleißig waren 😉 Der Cocktail, den ich euch jetzt zeige, weckt die Geschmacksknospen und eignet sich daher auch gut als Aperitif. Ein bisschen süß, ein bisschen bitter und durch die Zitronenzeste auch noch einen Hauch sauer. Da es der Cocktail aber auch in sich hat, würde ich euch raten, ihn in Maßen zu genießen 😉

Zitronenzeste Cocktail

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Kürbis-Kichererbsen-Curry

Ich liebe die indische Küche. Wenn der Duft nach Ingwer und Curry durch die Räume zieht. Gleichzeitig fehlen mir aber oft die Einfälle und (da ich noch nie in Indien war) auch die hilfreichen Erfahrungen mit traditionell indischen Gerichten und Zutaten. Zu Weihnachten hat sich nun nicht nur eine liebe Freundin mit ihrem indischen Freund verlobt (ich werde also in absehbarer Zeit doch mal nach Indien kommen und freue mich riesig für die 2), zudem habe ich auch noch ein indisches Kochbuch mit über 130 Ideen geschenkt bekommen. Und da ist sie nun: Die Inspiration, die mir bisher zu oft gefehlt hat. 😉

Kürbis-Kichererbsen-Curry

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Hello Fresh Erfahrungen und Testbericht

Ich habe die Hello Fresh Box getestet! Nach langem Hin und Her und Meinungs-Schwankungen zwischen „Interessantes Konzept mit leckeren Rezepten“ und „Überteuerte Gerichte für Vielverdiener“ habe ich Hello Fresh nun endlich getestet. Die Tatsache, dass ich irgendwann einen 50% Rabatt-Gutschein in den Händen hielt, war natürlich kein ganz unwesentlicher letzter Anstoß. Jedenfalls habe ich inzwischen zwei Kochboxen bekommen und nun will ich meine Erfahrungen mit Hello Fresh natürlich gerne mit euch teilen. Insgesamt finde ich das Konzept nun immer noch spannend, die Gerichte lecker und die Boxen zu teuer. Aber darüber hinaus sind mir im Laufe des Tests noch viel mehr Punkte aufgefallen. Viele Vorteile, aber auch einige Nachteile und nützliche Tipps für eventuelle eigene Tests 😉

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Marzipanstollen

Morgen ist Weihnachten! Inzwischen bin auch ich heimgekehrt und freue mich wahnsinnig auf die nächsten paar Tage zuhause bei meiner Familie. Heute steht das alljährliche Weihnachtsessen aka Klassentreffen an, (Pizza-Time! <3) bevor dann morgen endlich die Ruhe einkehrt. Morgen wird auch traditionell der Christbaum geschmückt: Nach dem ausgiebigen Brunch stellt ihn mein Papa auf und kümmert sich um die Lichter, meine Schwester und ich dürfen uns dann mit den Kugeln, Sternen und Figürchen austoben. Das Warten aufs Christkind hat ein Ende! Aber halt, da fehlt doch noch was: Der Christstollen! Natürlich! In meinem Fall ist das der Marzipanstollen, den ich vor ein paar Tagen gebacken habe und der über die Feiertage verputzt werden wird.

Marzipanstollen

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Elsässer Zimtglühwein

Zimtglühwein
Zeit für Glühwein! Diesen selbstgemachten Glühwein mit Zimt und Sternanis gibt es bei uns alle Jahre wieder zu Weihnachten.

Dieses Rezept für Elsässer Zimtglühwein hat mein Papa mal irgendwo aufgeschnappt. Seitdem gehört es zu seinem weihnachtlichen Aufgabenfeld, dafür zu sorgen, dass die Familie über die Weihnachtsfeiertage immer gut mit Alkohol versorgt ist 😉  Deshalb ist dieser Glühwein bei uns auch unter dem Namen Papas Glühwein bekannt – oder noch treffender, weil bayerisch: „Am Papa sei Glühwein“. 😉 Natürlich will ich euch dieses Vergnügen nicht vorenthalten, sodass er so nett war, das wohl gehütete Rezept rauszurücken.

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Lebkuchenmänner

Ich habe in meinem Leben noch nie selbst Lebkuchen gebacken. Zum einen liegt das vielleicht daran, dass das Lebkuchensortiment in den Supermärkten schon ab August keine Gelüste mehr unbefriedigt lässt. Aber auch die vielen Bäckereien, Konditoreien und Lebkuchengeschäfte locken mit ihren besonderen Köstlichkeiten. Der Blick auf die Zutatenliste tut dann sein Übriges. Kardamom, Nelken, Koriander und Ingwer, Orangeat und Zitronat, die Liste lässt sich oft fast unendlich erweitern. Alles eben Zutaten, die man nicht unbedingt im Haus hat oder dann, einmal gekauft, ewig herumstehen und nicht aufgebraucht werden.

Lebkuchenmänner

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