Quinoa Nuggets mit Erdnussdip

Nachdem über die letzten Wochen eine Reihe süßer Rezepte ihren Weg auf Zitronensüß gefunden haben, kommt heute mal wieder was Herzhaftes auf den Teller. Genauer gesagt habe ich euch saftige Hähnchenstreifen mit knuspriger Quinoa-Panade mitgebracht. Abgerundet werden die Chicken Nuggets der besonderen Art mit einem würzig-cremigen Erdnussdip. Dazu serviert ihr dann einen frischen Rohkostsalat, den ihr euch am besten nach Belieben und was der Kühlschrank gerade so hergibt selbst zusammenstellt. Aber kommen wir erst mal zu den Nuggets:

Für 2 Portionen

  • 60 g Quinoa
  • 100 g Semmelbrösel
  • 1 Ei
  • 300 g Hähnchenfilet
  • 100 g Erdnussbutter
  • 3 EL Soja-Sauce
  • 1 Chili-Schote

Quinoa-Nuggets

Die Quinoa in einem Sieb waschen. Anschließend nach Packungsanweisung in Salzwasser aufkochen und 15-20 Minuten lang garen. Die fertige Quinoa abgießen und gründlich abtropfen/abkühlen lassen. Anschließend in eine Schüssel geben und mit den Semmelbröseln vermengen.

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Die Eier in einen tiefen Teller geben und verquirlen. Das Hähnchenfilet waschen und trocken tupfen. Das Fleisch in fingerdicke Streifen schneiden und mit Salz und Pfeffer würzen. Die gewürzten Hähnchenstreifen zunächst durch die Eiermasse ziehen und dann in der Quinoa-Semmelbrösel-Mischung wenden. Die Panade mit den Händen leicht andrücken.

Die panierten Hähnchenstreifen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheizten Backofen 20-30 Minuten kross backen. Alternativ könnt ihr eure Nuggets auch 15 Minuten in der Pfanne braten. Dass die Panade nicht abfällt habe ich mich aber für den Ofen und damit die schonendere Zubereitungsart entschieden.

In der Zwischenzeit die Erdnussbutter mit der Sojasauce und 1-2 EL Wasser glatt rühren. Die Chili-Schote putzen, längst halbieren, nach Belieben entkernen und fein hacken. In den Erdnussdip rühren und durchziehen lassen. Wenn ihr die Chili-Kerne mit in den Dip rührt, wird er umso schärfer werden.

Die fertig gebackenen Quinoa-Hähnchen zusammen mit dem Erdnussdip und einem knackigen Rohkostsalat, z.B. aus Chinakohl und Karotten servieren.

Hähnchen-Nuggets

Auch wenn sich die Hähnchenstreifen mit der Quinoa nicht ganz so leicht panieren lassen, wie mit normalem Paniermehl, lohnt sich der zusätzliche Aufwand. Die Quinoa-Hähnchen sind definitiv die besten Nuggets, die ich bislang je gegessen habe. Und auch wenn Erdnussbutter als reiner Brotaufstrich nicht zu meinen Favoriten gehört, als würzig scharfer Dip sieht das schon wieder ganz anders aus. Ich will noch ne Portion! 😛

Eure Marion

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Süßkartoffel-Süppchen mit Rosenkohl

Zurzeit macht der Februar dem April gehörig Konkurrenz. Heiter Sonnenschein und über 15 Grad heute, unangenehmer Schneeregen und Kälte morgen. Gar nicht so einfach, die tristen Tage dann wieder zu ertragen. Vor allem dann, wenn man morgens freudig die Sonnenbrille eingepackt hat und abends nass und durchgefroren nach Hause kommt. Da brauchts dann schon ein kulinarisches Highlight, das über die fehlenden Sonnenstrahlen hinweg tröstet. Ein kräftiges Süßkartoffelsüppchen zum Beispiel. Bei mir hats auf jeden Fall geholfen 😉 Vor allem in Kombination mit gebackenem Rosenkohl aus dem Ofen. Sooo viel besser als gekocht! Und so knackig grün eignet sich Rosenkohl toll als Suppeneinlage.

Ofenrosenkohl

Für 2 Portionen Suppe:

  • 300 g Süßkartoffeln
  • 250 g Karotten
  • ½ Zwiebel
  • ½ l Gemüsebrühe
  • 1 EL Rapsöl, nussig

Für die Ofen-Rosenkohl Einlage:

  • 200 g Rosenkohl
  • 1 EL Rapsöl, nussig
  • 1 EL Balsamico
  • Salz, Pfeffer

Für die Suppe die Zwiebel abziehen und fein würfeln. Die Süßkartoffeln und Karotten schälen und ebenfalls würfeln. Die äußeren, welken Blätter der Rosenkohl-Röschen entfernen und den Stunk abschneiden. Die Röschen anschließend vierteln, in eine Schüssel geben und etwas Öl, dunklen Balsamico, Salz und Pfeffer dazu geben. Alles gut verrühren, bis der Rosenkohl gleichmäßig mit der Marinade benetzt ist. Anschließend beiseite stellen.

Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Etwas Öl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Dann die gewürfelten Süßkartoffeln und Karotten hinzugeben und einige Minuten weiter dünsten. Schließlich mit einem halben Liter Gemüsebrühe ablöschen und zum Kochen bringen. Das Gemüse etwa 20 Minuten zugedeckt kochen lassen.

Den marinierten Rosenkohl auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, gleichmäßig verteilen und ebenfalls rund 20 Minuten lang backen.

Nach der Kochzeit die Suppe mit einem Pürierstab fein pürieren. Wenn die Flüssigkeit zu dick ist, kann jetzt noch Wasser hinzugegeben werden, bis die gewünschte Sämigkeit erreicht ist. Nochmals kurz pürieren.

Anschließend auf zwei Tellern verteilen und mit dem gebackenen Ofen-Rosenkohl garnieren. Heiß servieren.

Suppe_Suesskartoffel-Rosenkohl

Bewusst genießen und schon ist das Schmuddelwetter vergessen. Überhaupt kann man den grauen Regentagen auch Gutes abgewinnen: Wer will denn schon auf kuschelige Filmabende und heiße, kräftigende Suppen verzichten? 😛

Eure Marion

Lachscannelloni mit Blattspinat und Tomaten

Ich habe noch nicht oft selbst Cannelloni gefüllt, aber wenn dann immer mit Lachsfilet und Spinat. Das gehört für mich mittlerweile einfach irgendwie zusammen. Wie Liebe auf den ersten Blick sozusagen. Und da ich Sahne nicht so gerne mag und Sahnesauce auch nicht zu meinen Top-Favoriten gehört, habe ich mich diesmal dazu entschieden, meine Lachs-Spinat-Cannelloni mit einer Tomatensauce abzurunden. Das Ergebnis kann sich schmecken lassen 😉

Cannelloni Spinat

3-4 Portionen

  • 250 g Lachsfilet
  • 500 g Blattspinat
  • 8 Cocktail-Tomaten
  • 400 g passierte Tomaten
  • 200 g Magerquark
  • Salz, Pfeffer, getrocknete Kräuter
  • 12 Cannelloni-Rollen
  • 100 g Reibekäse

Etwas Öl in einer großen Pfanne erhitzen und das Lachsfilet darin anbraten. Den Fisch während der Garzeit mit einem Kochlöffel klein bröseln. Anschließend herausnehmen und beiseite stellen. Den Blattspinat waschen, die Stiele entfernen und die Blätter grob zerkleinern. Eine Handvoll Spinat in die heiße Pfanne geben und etwa eine Minute einkochen, bis die Spinatblätter zusammengefallen sind. Dann eine Handvoll neue Blätter hinzugeben, umrühren und kurz einkochen. Wiederholen, bis kein Spinat mehr übrig ist.

Dann den Lachs, die passierten Tomaten und den Magerquark hinzugeben und alles kurz zusammen aufkochen lassen. Die Cocktailtomaten vierteln und zwei Minuten mitkochen lassen. Die Mischung mit Salz, Pfeffer und italienischen Kräutern würzen. Von der Herdplatte ziehen, abschmecken und die heiße Füllung etwa 20-30 Minuten abkühlen lassen.

Cannelloni

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Nun werden die Cannelloni gefüllt. Dazu eine quadratische Auflaufform und jeweils eine Cannelloni-Rolle zur Hand nehmen. Die Lachs-Spinat-Füllung löffelweise in die Auflaufform geben und von dort aus vorsichtig mithilfe eines Teelöffels in die Cannelloni-Rolle schieben. So lange weiter füllen, bis die Lachsmischung beginnt, auf der anderen Seite der Rolle wieder herauszulaufen. Die gefüllte Rolle aus dem Weg ans Ende der Auflaufform schieben und mit dem Füllen der nächsten Cannelloni beginnen. So lange wiederholen, bis der Boden der Auflaufform vollständig mit prall gefüllten Cannelloni bedeckt sind. Sollte noch etwas Füllung übrig sein, kann diese gleichmäßig über den gefüllten Cannelloni verteilt werden. Anschließend mit geriebenem Käse bestreuen und im vorgeheizten Backofen etwa 30 Minuten lang überbacken. 5 Minuten vor dem Ende der Backzeit die Grillfunktion einschalten, dann wird der Käse auch schön knusprig braun.

Nudel-Auflauf

Je nach Hunger 3-4 Cannelloni auf den Tellern anrichten und eventuell mit einem kleinen knackigen Salat servieren. Na, was meint ihr? Cannelloni und Lachs – auch für euch ein mögliches Dreamteam?

Eure Marion

Tipp: Bei Gerichten mit Spinat macht ihr am besten nur so viel, wie ihr auch am selben Tag noch essen wollt. Ansonsten mache ich auch gerne mal etwas mehr und esse am nächsten Tag nochmals davon. Beim langen oder wiederholten Erhitzen von Spinat, kann jedoch unter Umständen giftiges Nitrit entstehen. Besser nicht riskieren und alles sofort aufessen. Frisch schmeckts eh am besten! 😉

 

Kürbis-Kichererbsen-Curry

Ich liebe die indische Küche. Wenn der Duft nach Ingwer und Curry durch die Räume zieht. Gleichzeitig fehlen mir aber oft die Einfälle und (da ich noch nie in Indien war) auch die hilfreichen Erfahrungen mit traditionell indischen Gerichten und Zutaten. Zu Weihnachten hat sich nun nicht nur eine liebe Freundin mit ihrem indischen Freund verlobt (ich werde also in absehbarer Zeit doch mal nach Indien kommen und freue mich riesig für die 2), zudem habe ich auch noch ein indisches Kochbuch mit über 130 Ideen geschenkt bekommen. Und da ist sie nun: Die Inspiration, die mir bisher zu oft gefehlt hat. 😉

Kürbis-Kichererbsen-Curry

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Hello Fresh Erfahrungen und Testbericht

Ich habe die Hello Fresh Box getestet! Nach langem Hin und Her und Meinungs-Schwankungen zwischen „Interessantes Konzept mit leckeren Rezepten“ und „Überteuerte Gerichte für Vielverdiener“ habe ich Hello Fresh nun endlich getestet. Die Tatsache, dass ich irgendwann einen 50% Rabatt-Gutschein in den Händen hielt, war natürlich kein ganz unwesentlicher letzter Anstoß. Jedenfalls habe ich inzwischen zwei Kochboxen bekommen und nun will ich meine Erfahrungen mit Hello Fresh natürlich gerne mit euch teilen. Insgesamt finde ich das Konzept nun immer noch spannend, die Gerichte lecker und die Boxen zu teuer. Aber darüber hinaus sind mir im Laufe des Tests noch viel mehr Punkte aufgefallen. Viele Vorteile, aber auch einige Nachteile und nützliche Tipps für eventuelle eigene Tests 😉

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Hähnchen-Kürbis-Curry

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Langsam neigt sich die Kürbissaison dem Ende zu und die immer mit lustigen Gesichtern verbundenen orangenen Monster verabschieden sich aus den Supermarktregalen. Doch bevor es soweit ist, hatte ich noch das dringende Bedürfnis nach Hähnchen-Kürbis-Curry. Zum Glück konnte ich letzte Woche noch einen riesigen Butternut-Kürbis ergattern, von dem wohl eine halbe Fußballmannschaft satt werden würde. Aber hey, es gab ihn schließlich im Stückpreis und einfrieren kann man davon ja auch was… 😉 „Hähnchen-Kürbis-Curry“ weiterlesen

Feige-Walnuss-Linguine mit Ziegenkäse

Das Semester hat wieder begonnen und gleichzeitig der Druck, mich um meine Masterarbeit zu kümmern. Meine kommenden Wochen und Monate werden daher so aussehen, dass ich mich möglichst von morgens um 9 bis abends um 18 Uhr in die Bibliothek setze, Fachbücher wälze, meine Finger wund tippe und immer wieder auf Ansporn und Motivation hoffe. Zur Abwechslung und da ich den Bibliotheksmief nicht an fünf Tagen die Woche ertrage, besuche ich noch einen Marketingkurs und dann wäre da noch mein Werkstudentenjob.

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Fruchtige Kürbissuppe mit Apfel

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Ich liiieebe Kürbis! Kein Wunder also, dass mich ein Strom an Glücksgefühlen durchfuhr, als mich schon Anfang September die ersten Kürbisse in sattem Orange anstrahlten. Früher als Kind hatte ich mich dann bevorzugt und stundenlang mit klitzekleinen Schnitzwerkzeugen abgeschunden um die großen, runden Ungetüme in gruselige Monster zu verwandeln. Mittlerweile bereitet es mir jedoch deutlich mehr Freude, das Herbstgemüse in Topf, Ofen und Pfanne verschwinden zu lassen. Hmm…

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Pangasius-Filet mit Salzkartoffeln und Curry-Gemüse

Momentan komme ich echt viel zu selten dazu, meine Rezepte mit euch zu teilen. Das Semester geht in den Endspurt und verlangt einigen Zeitaufwand- das geht leider etwas auf die Kosten neuer Blogbeiträge. Aber nein, auch wenn es so scheinen mag, ernähre ich mich zurzeit nicht hauptsächlich von meinen Drinks der Woche. Ab und zu esse ich auch was Anständiges 😉

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Grillsauce Deluxe: Ajvar

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Das war ja mal ein Traumstart in den Sommer! Mit knapp 30 Grad gilt die Badesaison definitiv als eröffnet. Und auch abends kann man endlich wieder lange draußen sitzen. Das wird natürlich ausgenutzt. Am besten gelingt das natürlich im eigenen Garten. Und da ein Tag im Schwimmbad auch sehr hungrig macht, gibt es wohl kaum was chilligeres, als ein paar Freunde einzuladen, den Grill anzuschmeißen und ein paar saftige Steaks aufzulegen.

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