Haehnchencurry

Langsam neigt sich die Kürbissaison dem Ende zu und die immer mit lustigen Gesichtern verbundenen orangenen Monster verabschieden sich aus den Supermarktregalen. Doch bevor es soweit ist, hatte ich noch das dringende Bedürfnis nach Hähnchen-Kürbis-Curry. Zum Glück konnte ich letzte Woche noch einen riesigen Butternut-Kürbis ergattern, von dem wohl eine halbe Fußballmannschaft satt werden würde. Aber hey, es gab ihn schließlich im Stückpreis und einfrieren kann man davon ja auch was… 😉

Jedenfalls wird in nächster Zeit noch öfter Kürbis auf meinem Teller landen. Er ist ja auch so wunderbar wandelbar. Habt ihr auch nochmal Lust auf Kürbis? Meine liebste Kürbissuppe mit Apfel kennt ihr ja schon, unter dem Rezept findet ihr noch weitere Ideen für Hokkaido, Butternut und Co. Aber jetzt erst mal zu meinem Hähnchen-Kürbis-Curry mit Reis. Für dieses Curry werden zwar zwei verschiedene Gewürz-Pasten gebraucht, die nicht gerade günstig zu bekommen sind. Man braucht davon noch dazu nur relativ kleine Mengen, aber das Gute ist: Im Kühlschrank halten sich die Pasten wirklich ewig. Habe meine bestimmt schon vier Monate. Für alle, die gerne Curry mögen und auch ab und zu indisch kochen, lohnt sich der Kauf. Wenn ihr das Geld lieber sparen möchtet, könnt ihr auch einfach mehr gemahlenen Curry bzw. Kurkuma verwenden. Oder ihr kauft euch nur eine der beiden Pasten. Kein Problem, euer Kürbis-Curry wird euch trotzdem schmecken. 🙂

Kuerbiscurry

Für zwei Portionen:

  • 1 kl. rote Zwiebel
  • 2 EL Rapsöl nussig
  • 2 TL Tikka Marsala Paste
  • 250g Hühnchenbrust
  • 400g Kürbis Butternut
  • ½ Lauch
  • 1 cm Ingwer
  • 250 ml Kokosmilch
  • 1 TL Curry-Paste
  • 1 TL Curry
  • 1 TL Kurkuma
  • + Salz, Pfeffer, Chili
  • 1 TL Sesam
  • 1 Tasse Basmati-Reis

Die Zwiebel schäle und fein würfeln. Den Kürbis schälen, entkernen und in Würfel schneiden. Die Hähnchenbrust waschen, abtupfen und ebenfalls in Stücke schneiden. Etwas ÖL in einer großen Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin dünsten. Ich habe dabei das nussige Rapsöl von DeliReform verwendet, weil ich finde, dass Currygerichte und der Geschmack von Nüssen  super zusammen passen. Man kann aber auch Olivenöl verwenden und das Curry kurz vor dem Servieren noch mit ein paar Cashews verfeinern. Wenn die Zwiebeln glasig sind, die Tikka Marsala Paste in die Pfanne geben und umrühren. Anschließend die Hähnchenwürfel dazu geben und rundherum anbraten. Wenn das Fleisch durch ist, den Kürbis dazugeben und mit dem Deckel weiter dünsten.

Butternut Chicken Curry

In einem Topf 2 Tassen Wasser salzen und zum Kochen bringen. Dann eine Tasse Reis zugeben und zugedeckt kochen lassen, bis der Reis das gesamte Wasser aufgesogen hat. Bei Bedarf, wenn der Reis noch nicht weich genug ist, einfach weiteres Wasser zugeben und aufpassen, dass der Reis nicht unten am Topf anbrennt.

In der Zwischenzeit den Lauch in Ringe schneiden. Ingwer schälen und ebenfalls in sehr feine Scheiben schneiden. Zusammen mit Kokosmilch, Currypaste, Curry und Kurkuma zur Kürbis-Hähnchen-Mischung geben und etwa 10 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken und zusammen mit dem Reis auf den Tellern anrichten. Wer mag, kann jetzt noch etwas Sesam drüber streuen und sich dann ganz von den Gewürzen verführen lassen.

Weitere Tipps für Rezepte mit Kürbis:

Kürbis-Birne-Flammkuchen: Ein paar Streifen meines Riesen-Butternuts sind auch bereits auf einem Kürbis-Birne-Flammkuchen gelandet. Das Rezept dazu habe ich bei den Mädels von Törtchenmadeinberlin entdeckt und da es sich so unendlich lecker angehört hatte, musste ich mich gegen meinen Lieblingsgourmet durchsetzen, der vor allem der Birne gegenüber sein skeptisches Gesicht gezeigt hatte. Ich denke, diesen Flammkuchen wird es nochmal geben 😉

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Ofenkürbis: Wenn es mal schnell gehen muss, liebe ich Ofenkürbis. Dazu einfach den Kürbis in Stücke schneiden, mit etwas Olivenöl bepinseln, nach Belieben mit Curry, Paprika, Salz, Pfeffer oder Kräutern und etwas geriebenem Parmesan würzen und im Ofen bei 200 Grad etwa 15 Minuten backen. Als gesunde Beilage dazu passt ein gemischter Salat.

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Kürbis mit Hackfleisch-Füllung: Da man den Hokkaido nicht schälen muss, eignet er sich optimal zum Füllen. Dazu einfach den Deckel abschneiden oder den Kürbis längs halbieren. Dann mit einem Löffel die Kerne rauskratzen und beliebig Füllen. Z.B. mit angebratenem, gewürztem Hackfleisch und etwas Pesto oder Tomatensauce. Käse drüber und ab in den Ofen. Bei 200 Grad auf unterer Schiene etwa 45 Minuten lang backen, bis der Kürbis weich ist.

Hokkaido gefuellt

Na, was meint ihr? Da wird doch was für jeden von euch dabei sein, oder? 🙂 Seid kreativ und lasst euch das leuchtende Herbstgemüse nochmal schmecken, bevors langsam – auch auf Zitronensüß – weihnachtlich wird…

Eure Marion

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4 Kommentare zu „Hähnchen-Kürbis-Curry

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