Schokokuchen – immer wieder genial! So einfach er ist, so gut kommt er auch immer wieder bei Gästen an. Dieser Schokokuchen kann jedoch noch ein bisschen mehr als lecker aussehen und schokoladig gut schmecken. Und erst beim Anschnitt offenbart sich dieses zusätzliche Tüpfelchen auf dem i – das blaue Wunder…

Caketime

Aber von vorn: Zum Geburtstag habe ich das Backbuch Überraschungskuchen von Parragon geschenkt bekommen. Darin: Viele viele wunderbare Kuchen und Torten, die alle eines gemeinsam haben. Sie verstecken süße Überraschungen, die erst beim Anschneiden des Kuchens zum Vorschein kommen. Die Überraschung kann z.B. sein, dass der Kuchen innen hohl ist und frische Früchte oder eine Tüte Smarties rauspurzeln. Oder es werden, wie bei diesem Schokokuchen versteckte Muster erkennbar, die zuvor in den Kuchen eingebacken wurden. Ich finde, das ist eine wahnsinnig nette Idee und so einfach umzusetzen. Das einzige, was man zusätzlich tun muss, ist gefärbte Gugel, Cakepops oder ähnliche kleine Formen zu backen. Diese werden dann, sobald sie fertig sind, nicht gleich vernascht (ok, das ist der schwere Part…), sondern dann nochmal in den eigentlichen Kuchen eingebacken. Zugegeben, es dauert schon ein bisschen länger, einen Kuchen mit Überraschung zu backen. Aber es lohnt sich. Spätestens dann, wenn man die erstaunten Gesichter beim Anschnitt blickt. 😉

Tupfen Kuchen

  1. Also zunächst die blauen Gugel:
  • 100 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 100 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 2 Eier
  • Lebensmittelfarbe (blau)

Mehl, Backpulver, weiche Butter oder Margarine, Zucker und Eier in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe ein paar Minuten verrühren, bis ein glatter Teig entstanden ist. Dann die blaue Lebensmittelfarbe nach Packungsanweisungen vorbereiten und bis zur gewünschten Farbintensität unter den Teig mischen. Ich habe blaues Farbpulver verwendet: Dieses musste zuerst mit 1 TL Puderzucker und ½ TL Wasser angerührt werden, bevor die gefärbte Puderzuckermischung dann zum Teig gerührt wird. Es kann nach Belieben natürlich neben Blau auch jede andere Farbe verwendet werden, die einen guten Kontrast zum dunklen Schokokuchen gibt. Oder ihr teilt den Teig vorher und färbt die Teile in unterschiedlichen Farben ein. Der Kreativität sind da keine Schranken gesetzt.

Den fertigen Teig nun vorsichtig mit dem Teelöffel in gefettete Silikon-Gugel geben. Wenn ihr Cakepop-Backformen habt, sind die natürlich genauso gut oder sogar noch besser geeignet. Achtet darauf, dass die Förmchen nicht zu voll sind, da der Teig durch das Backpulver beim Backen noch ein gutes Stück aufgeht. Der Teig ergibt 18 Mini-Gugel. Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad rund 15-20 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und etwa 20 Minuten in der Form abkühlen lassen. Anschließend herausdrücken und auf einem Stück Backpapier vollständig auskühlen lassen.

Schokokuchen

  1. Dann der Schokoteig:
  • 200 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 35 Kakao
  • 200 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 4 Eier
  • 4 EL Milch

Mehl, Backpulver, Kakao, Butter, Zucker und Eier in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät glatt rühren. Zum Schluss die Milch dazu geben und vorsichtig in den Teig einarbeiten. Etwa 1/3 des Teiges gleichmäßig in einer gefetteten Springform oder runden Silikonform (Durchmesser 26 cm) verteilen. Dann die blauen Gugel kreisförmig auf dem Schokoteig anordnen und leicht andrücken. Einen Gugel in die Mitte setzen. Mit dem restlichen Schokoteig die Lücken zwischen den Gugeln füllen und auffüllen, sodass die blauen Stellen alle vollkommen verdeckt sind. Im Backofen bei 180 Grad nochmals rund 40 Minuten lang backen. Anschließend 10 Minuten in der Form abkühlen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig kalt werden lassen.

Gugelhupf Schokokuchen

  1. Jetzt geht’s an den Feinschliff:

Zartbitter-Ganache

  • 300 g Zartbitter-Kuvertüre
  • 200 ml Sahne

Dekoration

  • Bunte Zuckerstreusel und Perlen

Nun fehlt noch der Guss mit Dekoration. Die Ganache mit Zartbitter setzt dem Kuchen noch eine schokoladige Krone auf- Perfekt für Schokofans! Und die Ganache ist auch ganz einfach zubereitet:  Die Schokolade hobeln oder mit einem scharfen Messer in gaaanz kleine Stücke schneiden. In eine Glasschüssel geben. Einen Becher Sahne in einem Topf erhitzen. Achtung! Die Sahne soll zwar richtig heiß sein, jedoch nicht kochen! Dann die heiße Sahne über die Schokolade gießen, bis diese vollkommen von der Sahne bedeckt ist. Das Ganze dann erstmal 10 Minuten ruhen lassen, anschließend vorsichtig mit einem Esslöffel verrühren. Dazu am besten von innen anfangend kleine Kreise ziehen, dann langsam nach außen arbeiten. So lange rühren, bis eine glatte Schokomasse entstanden ist und keine Schokostückchen mehr übrig ist. Falls die Stücke zu groß waren oder die Sahne nicht heiß genug, kann man die ganze Schüssel auch in die Mikrowelle stellen und nochmals erhitzen – kein Problem.

Ganache Kuchen

Die Ganache dann vor der Weiterverarbeitung etwa 5 Stunden in die Küche stellen und so weit abkühlen lassen, bis sie etwas dicker geworden ist. Als Vergleichswert gilt: Die Ganache sollte dann etwa die Konsistenz von Nutella haben. Dann kann sie mit einem Palettenmesser oder einem Teigschaber oben und seitlich auf den Kuchen gestrichen werden. Oben abschließend dekorative Strahlenmuster ziehen und nach Vorlieben mit bunten Perlen und Zuckerstreuseln verzieren.

Im Kühlschrank kalt stellen, dann wird die Ganache (ähnlich wie Nutella) hart und schnittfest. Dann beim Anschneiden und Servieren nicht vergessen, die Reaktionen der Gäste zu beobachten 😉

Eure Marion

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