Roggenmischbrot mit Manko

Brot. Es gibt wohl kaum ein essenzielleres Lebensmittel. Und die deutschen Bäcker machen einen ausgezeichneten Job. Das merken wir auch immer wieder im Urlaub, wenn das Brot plötzlich nahezu geschmacklos ist, von einer Kruste kaum zu sprechen. So schwer kann das doch nicht sein, Brot zu backen! – Soweit der Gedanke…

DSCF4217_Fotor

Naja, so einfach aber auch nicht. Sobald ich die Brotbackmischung zur Seite gelegt und die Brotzutaten stattdessen erstmals komplett selbst zusammengemischt hatte, habe ich das doch recht schnell gemerkt. Ich als absolute Brotbackanfängerin stelle also mit knirschenden Zähnen fest: Viele Brote duften zwar verführerisch aus dem Ofen, sind jedoch entweder außen zu hart oder innen zu matschig. Hmpf. Also nochmal mit einer anderen Zusammensetzung der Zutaten testen.

Das Roggenmischbrot beispielsweise hatte beim ersten Anlauf vor ein paar Wochen den Härtegrad Stein. Beim zweiten Versuch habe ich zumindest eine bessere Mischung gefunden… Allerdings ist es immer noch sehr komprimiert und insgesamt einfach etwas zu hart. Und ich muss zudem leider zugeben, dass ich keine Ahnung habe, wie ich das ändern kann… Immerhin geschmacklich ist dieses Roggenmischbrot wirklich lecker. So sieht die Zusammensetzung aus:

  • 250 g Roggenmehl 997
  • 200 g Weizenmehl 550
  • 10 g Vollkorn-Sauerteig, getrocknet
  • 7 g Trockenhefe
  • 1 TL Salz
  • 400 ml Wasser, warm
  • 150 g Roggenschrot

DSCF4214_Fotor

Die beiden Mehlsorten mit dem Sauerteig, der Hefe und dem Salz vermischen. Das warme Wasser hinzufügen und alles mit den Knethaken gut verkneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Das kann schon 10-15 Minuten dauern, aber besser zu viel als zu wenig geknetet 😉 Den Teig nun mit einem sauberen Geschirrtuch zudecken und an einem warmen Ort ohne Zugluft mindestens 45 Minuten lang ruhen lassen. Am Ende dieser Zeit sollte sich der Teig etwa auf seine doppelte Menge aufgeplustert haben.

Das Roggenschrot dazu geben und mit den Knethaken kurz verkneten, anschließend den Teig aus der Schüssel nehmen und auf der bemehlten Arbeitsfläche mit den Händen nochmals gut durchkneten. Zu einem Laib formen, rautenförmig oder nach Belieben einschneiden, mit warmem Wasser bepinseln und mit etwas Mehl bestäuben. Auf dem mit Backpapier ausgelegten Rost nochmals 30 Minuten zugedeckt ruhen lassen und anschließend bei 200 Grad im vorgeheizten Backofen rund 70 Minuten backen. Zusätzlich am besten eine feuerfeste Schale mit Wasser dazu stellen. Auskühlen lassen.

2015_0423_13473700

Das Brot schmeckt wirklich gut, am besten natürlich, solange es noch leicht warm ist. Da braucht‘s dann auch nicht mehr als etwas Butter und eine Handvoll frischer Gartenkräuter. Achja: Und gute Zähne sind von Vorteil… Hmpf.

Habt ihr vielleicht Brotback-Tipps oder einfache Brotrezepte für mich, die Mischbrot oder Vollkorn-Brot nicht so hart werden lassen?

Eure Marion

Advertisements

Kommentiere diesen Beitrag

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s