Veganer Aubergine Brotaufstrich

Ich selbst habe lange keine Aufstriche selbst gemacht, da ich bisher immer vollkommen zufrieden mit der Auswahl an Frischkäse-Sorten im Supermarkt war. Zudem hatte ich bereits einige selbstgemachte Aufstriche probiert, die einfach irgendwie lasch schmeckten. Eines Tages war es aber dann doch soweit und ich habe den Rote Beete Ingwer Aufstrich meiner Freundin Nani probiert! Einfach göttlich kann ich euch sagen! Seitdem bin ich bei Aufstrichen um einiges experimentierfreudiger und möchte hier auf dem Blog einen feinen Aubergine Aufstrich auf Basis von Sonnenblumenkernen festhalten.

Zutaten:

  • 100 g Sonnenblumenkerne
  • 75 g Aubergine
  • 1 kl. Zwiebel
  • 50 ml + 1 TL Olivenöl
  • 30 ml Zitronensaft
  • 50 ml Apfelsaft
  • 2 TLTomatenmark
  • Salz, Pfeffer

Anleitung:

  1. 1/2 Liter Wasser in einem Topf erhitzen und zum kochen bringen. Die Sonnenblumenkerne hineingeben und 15 Minuten im Wasser kochen und quellen lassen.
  2. Aubergine waschen, in Stücke schneiden. Zwiebel schälen und hacken. Beides in einer Pfanne mit 1 TL heißem Öl anbraten.
  3. Nach der Kochzeit der Sonnenblumenkerne das Wasser abgießen und die weich gequollenen Sonnenblumenkerne in einem Standmixer oder mit einem Zauberstab pürieren.
  4. Olivenöl, Zitronensaft und Apfelsaft hinzugeben und dazu mixen.
  5. Nun auch das angebratene Gemüse und Tomatenmark zum Rest geben und nochmals gut pürieren.
  6. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das ganze könnt ihr dann noch ein wenig abkühlen lassen, dann in fest verschließbare Gläser füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Dort hält sich der Aufstrich etwa 2 Wochen. Gut dazu passt mein liebstes (nicht veganes) schnelles Low-Carb Eiweißbrot.

Eure Marion

Schnelles Low Carb Eiweiß-Brot

Nachdem ich nach einigen Versuchen festgestellt habe, dass das mit dem Brotbacken gar nicht so leicht ist, wie ich gedacht hätte, bin ich umso erleichterter, nun eine einfache Alternative gefunden zu haben, die super schnell gemacht ist und einfach immer gelingt. Obendrein ist das Brot auch noch Low-Carb, also eine prima Abwechslung zum regulären Speiseplan.

Zutaten:

  • 300 g Magerquark
  • 6 Eier
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 100 g Leinsamen
  • 5 EL Weizenkleie
  • 2 EL Mehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 1 kl. gestr. TL Salz
  • 2 EL Sonnenblumenkerne

Und damit ihr seht, dass dieses Brot wirklich unglaublich einfach gemacht ist, kommt hier die superkurze Anleitung:

  1. Alle Zutaten vermischen und mit dem Handrührgerät zu einem Teig gleichmäßigen verrühren.
  2. Den Teig in eine Silikon-Kastenform füllen (oder eine eingefettete Nicht-Silikon-Kastenform).
  3. Im vorgeheizten Bachofen bei 200 Grad etwa eine Stunde lang backen. Mit dem Stäbchentest prüfen, ob das Brot fertig gebacken ist.
  4. In der Form auskühlen lassen, erst dann aus der Form stürzen.

Fertig ist das Low-Carb Brot: fluffig, saftig und gesund. Wenn es vollständig erkaltet ist, schneide ich es immer direkt in Scheiben, friere es ein und taue nach Bedarf auf. Mit Avocado belegt oder dick mit einem veganen Aufstrich bestrichen, mag ich das Brot auch gerne zu Mittag im Büro.

Eure Marion

 

Trainingsplan I

So ihr Lieben,

nachdem ich nun eine Weile nichts mehr von mir hören hab lassen, fühle ich mich mal wieder danach, einen Beitrag auf meinem Blog zu veröffentlichen. & weil ich am Wochenende zwar sehr viel gekocht, aber kein einziges Foto dazu geschossen habe, zeige ich euch einfach meinen aktuellen Trainingsplan. Eigentlich ist es seit meiner Anmeldung im Fitnessstudio um die Ecke Anfang Juni zwar bereits mein dritter Trainingsplan, aber es ist der erste, der mir wirklich Spaß macht und bei dem ich auch nach vier Wochen noch nicht anfange, mich beim Training zu langweilen.

Ich bin ein ziemlicher Anfänger auf dem Fitness Gebiet, also hieß es in meinem ersten Trainingsplan: „Mädsche, ran an die Geräte.“ Das ist ok und war auch gut so. Bereits nach ein paar Wochen habe ich jedoch gemerkt, dass das stupide ziehen, drücken und beugen an der großen Muckimaschine nichts für mich ist. Da fehlt mir einfach irgendwie die Herausforderung. Ab dem zweiten Trainingplan hieß es also, ranschnuppern an die freien Übungen. Auf dem Programm waren vor allem TRX-Übungen und ein paar Spielereien auf der Vibrationsplatte. Mit dem dritten Trainingsplan durfte ich nun endlich auch ran an die freien Gewichte. Und weil mir die Warterei zwischen den Sätzen auch viel zu schnöde ist, trainiere ich in Supersätzen.

3×12 Wiederholungen. 3x pro Woche jeweils ca. 90 Minuten. So hatte ich mir das vorgestellt! 🙂

  • Supersatz 1: Langhantel Squats & Damen-Liegestütz
  • Supersatz 2: Latzug Kabel (25 kg) & Frogs (30 Wdh.)
  • Supersatz 3: Langhantel Rudern & Kurzhantel Bankdrücken (2x6kg)
  • Supersatz 4: 21er Curls & Russian Twist (40 Wdh./5 kg)
  • Supersatz 5: Butterfly Reverse (11kg) & Schulterdrücken (2x4kg)

Das sind meine 10 aktuellen Übungen, die mir einiges Abverlangen, aber immer wieder richtig Spaß machen. Nach dem Muskeltraining bringe ich mich zum Abschluss meist nochmals mit 10 Minuten Intervalltraining auf dem Laufband ins Schwitzen. 2 Minuten einlaufen und dann im Wechsel 5x je 1 Minute schnelles (12-13km/h) und eine Minute langsames (7-8km/h) Laufen.

Falls ein paar sich wundern: Wo keine Gewichtanzahl angegeben ist, reicht mir die Langhantel-Stange allein. Immerhin wiegt das gute Stück schon „ohne Gewicht“ 20 kg. 😀 Die Curls mache ich mit der gezackten SZ-Stange, ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, was die wiegt… Wohl irgendwas zwischen 5-10 kg, jedenfalls genug für meinen kleinen Bizeps 😛 Falls die erfahrenen Kraftsportler/innen unter euch sich jetzt ihren Teil denken: Ja, es sind Mini-Gewichte, aber ich bin trotzdem stolz auf meine Mini-Muckis und merke, wie sie gaaanz langsam stärker werden! 😉

& ich habe Spaß und fühle mich ausgeglichener denn je. Und das ist mir ehrlich gesagt noch viel wichtiger.

Eure Marion

Blickwinkel

„Ach herrje! Kaum ist sie mit ihrem Studium fertig, wird sie zur beschäftigen Berliner Großstadtgöre und hat keine Zeit mehr für Zitronensüß!“

Tatsächlich hat mein Blog in letzter Zeit ziemlich unter den neuen Umständen gelitten: Masterarbeit, Jobsuche, Umzug vom beschaulichen Bayernland ins schillernde Berlin,  Eingewöhnung, geregelte 40-Stunden-Woche, in der Freizeit kaum mehr Torten backen, dafür Sport… Äh, wie war das? Sport? Tatsache! Ich habe meine Liebe zum Sport wiedergefunden!

Und weil ich mich nun insgesamt mehr mit Fitness beschäftige, hat sich auch mein Fokus in der Küche etwas verschoben. Ich habe zwar schon immer versucht, mich möglichst frisch und gesund zu ernähren, mittlerweile achte ich jedoch noch viel mehr darauf, was ich esse. Und wenn ich mich nach Feierabend von meinem Schreibtisch erhebe und mich entscheiden muss, ob ich mich 2 Stunden in die Küche stelle um gefüllte Cannelloni zuzubereiten oder ins Fitnessstudio um die Ecke gehe und danach einen schnellen Salat mit Putensteifen esse, dann fällt meine Wahl meist auf die zweite Variante. Versteht mich nicht falsch, die Cannelloni werde ich auch nie vom Tellerrand schubsen, aber die gibt es, wie den Großteil der Zitronensüß-Gerichte halt nur mehr am Wochenende.

Blog und Alltag passen also nicht mehr ganz zusammen. Da ich aber nie keinen Spaß am Bloggen hatte, ist Aufhören und Zitronensüß an den Nagel hängen schlichtweg keine Option – nie gewesen. Natürlich ist es auch nicht ratsam, einen Blog so oft umzustrukturieren, wie ich es tue. Aber meiner Meinung nach ist diese ungeschriebene Gesetzmäßigkeit des Bloggens zu starr. Menschen verändern sich und verlagern ihre Blickwinkel. Das ist vollkommen natürlich und passiert nicht nur einmal im Leben. Mein Blog wird sich einmal wieder an mich und meine Spinnereien anpassen können. Ich freue mich jetzt schon darauf.

Bis der Stein wieder ins Rollen kommt und so richtig fahrt aufnimmt, verstecke ich mich aber nochmal kurz dahinter. Denn vor etwa sechs Wochen wurde ich von der lieben Julia von Törtchenfieber zum Liebster Award nominiert und ich habe es schlichtweg nicht mitbekommen. Ich fühle mich sehr geehrt und freue mich dennoch riesig über die Nominierung. Liebe Julia, besser spät als nie: Gerne beantworte ich deine Fragen!

  • Fährst du diesen Sommer in den Urlaub? Wenn ja, wohin?

Jein. Mein Sommerurlaub ist dieses Jahr ein Herbsturlaub. Im November geht es mit einer großen Truppe an Studienfreundinnen nach Indien: Zum Strand nach Thiruvananthapuram, zu einer Hochzeit nach Gorakhpur und dann last but not least Kulturschock in Neu-Delhi. Ich kanns kaum erwarten… 🙂

  • Was ist dein liebstes Sommergetränk?

Ich würde spontan sagen, selbst gemachten Eistee: Grünen Tee aufbrühen und kalt werden lassen, dann etwas Zitronensaft und für die Süße Orangensaft rein, dann mit Eiswürfeln und frischer Minze genießen. Yummy!

  • Worauf achtest du bei deiner Ernährung?

Wie schon oben angedeutet, versuche ich jetzt deutlich mehr auf meine Ernährung zu achten als vor ein paar Monaten. Schon vorher war mir eine gesunde, ausgewogene Ernährung mit vielen frischen Zutaten wichtig, jetzt achte ich darüber hinaus aber auch vermehrt auf die Zusammensetzung der Nährstoffe.

  • Wovon kannst du nie genug haben?

Nichtsdestotrotz: Schokolade, am liebsten dunkel. Ohne Schokolade macht das Leben keinen Sinn 😀

  •  Wie verbringst du deine Abende unter der Woche normalerweise?

Da ich berufstechnisch viel sitze, kommt abends meist der Bewegungsdrang raus.  Fitnessstudio, Radfahren, noch eine Runde schwimmen oder ich lasse mich von meinem Freund im Tischtennis abzocken. Hauptsache die Glieder kommen nochmal in Schwung.

  • Worauf freust du dich in der 2. Hälfte dieses Jahres besonders?

Auf den oben schon erwähnten Herbsturlaub. Die ganze Mädelstruppe kommt wieder zusammen und eine indische Hochzeit darf man sich ohnehin unter keinen Umständen entgehen lassen. Das wird definitiv ein Erlebnis!

  • handgeschriebene Rezeptsammlung oder Rezeptordner auf dem PC, Kochbücher oder lieber das WWW? Bist du da eher altmodisch oder modern?

Die Mischung machts! Wenn ich schon eine relativ klare Vorstellung habe, was ich gerne kochen oder backen möchte, dann suche ich im Internet nach passenden Rezepten, inspirieren lasse ich mich aber auch gerne beim Durchblättern meiner Kochbücher. Am liebsten sind mir aber eigentlich schöne Rezepte-Apps wie KptnCook oder Kitchen Stories – da findet sich immer was!

Sodala, das wars dann mit schon mit Julias Fragen. Vielen Dank nochmal für deine Geduld! 🙂

Nominierungen lasse ich diesmal ausnahmsweise sein und überlege mir stattdessen lieber, wie ich meine noch wirren Vorstellungen von Zitronensüß unter einen Hut bekomme.

To be continued…

Launenheber an Regentagen: Bananen-Nutella-Cookies

Es ist Sommer! Und dieser Sommer steckt voller Überraschungen. Anfang der Woche durchwachsen, Donnerstag/Freitag 35 Grad, gestern Gewitter und immer wieder Schauer, heute Temperatursturz.  Wer soll denn da noch durchblicken? Klar tut eine Abkühlung nach der großen Hitzewelle der letzten Tage auch ganz gut. Die nächste Hochphase kommt bestimmt- wenn die vielleicht aufs Wochenende fallen könnte, ja? 😉

Für die Sonnenanbeter unter uns, habe ich den perfekten Launenheber, um die Wartezeit bis dahin zu überbrücken: Was haltet ihr von einem handtellergroßen, fluffig-süßen Bananen-Nutella-Cookie? Na gut, vielleicht auch zwei…

Hafercookies

  • 2 Bananen
  • 200 g Mehl
  • 150 g Zucker
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 160 g Margarine
  • 1 Ei
  • 160 g Haferflocken
  • 80 g Nutella
  • 50 g Schokoladentropfen

Den Ofen auf 200 Grad vorheizen.

Die reifen Bananen schälen, in grobe Stücke schneiden und in eine Schüssel geben. Mithilfe einer Gabel vollständig zerdrücken und beiseite stellen.

Mehl, Zucker, Backpulver und Salz in einer großen Schüssel mischen, Margarine in kleinen Flocken zugeben und alles mit den Händen zu einem Teig verkneten. Dann das Ei und die zerdrückten Bananen zugeben und gut verrühren.

Anschließend die Haferflocken unterheben.

Jetzt kommt das Herzstück der Cookies dazu, Nutella! Die Nuss-Nugat-Creme mithilfe von zwei Teelöffeln unter die Bananenteigmasse ziehen. Besonders schön werden die Cookies, wenn das Streifen-Muster sichtbar bleibt. Dazu einfach darauf achten, das Nutella nicht allzu gründlich zu verrühren.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mithilfe eines Esslöffels kleine Teig-Häufchen darauf verteilen. Dabei nicht zu eng setzen, da der Teig beim Backen noch auseinander läuft.

Etwa 12-15 Minuten backen, etwas abkühlen lassen und genießen.

bananencookies

So, ich wär dann gewappnet für die nächste Hitzewelle. 🙂 Ich packe vorsichtshalber gleich mal wieder meine Badetasche, kann schließlich jeden Moment so weit sein! Und wenn die Sonne sich doch hinter einer dicken Wolke versteckt, vernasche ich einfach nochmal einen meiner Bananen-Nutella-Cookies. Mein Launenheber für kühle Sommertage.

Eure Marion

Scones – Fruchtig-süßes Frühstücksspiel

Englische Scones habe ich erst vor 3 Jahren in Neuseeland zum ersten mal probiert. Obwohl die Köstlichkeiten der englischen Nachbarn so greifbar nah sind, musste ich erstmal um die halbe Welt fliegen. Aber was lange währt, wird endlich gut. Mittlerweile landen Scones regelmäßig auf meinem Frühstücksteller.

scones-frucht

Ich liebe Frühstücken. Und das nicht nur, weil ich mich mit leerem Magen nur halb so elangeladen in den Tag stürzen kann. Vielmehr noch schätze ich die knappe halbe Stunde selbst, in der ich mich nochmals gemütlich mit einer dampfenden Tasse Kaffee an den Tisch setze und den letzten verschlafenen Gedanken nachhänge. Wenn aus den 20 Minuten dann eine Stunde mehr wird und ich meine Marmelade anstatt sie aufs Brot zu schmieren, dick auf warme, frisch gebackene Scones streiche, ja dann ist Wochenende.

Für 2 Portionen (ca. 8 Stück)

  • 180 g Mehl
  • 1 P. Salz
  • 2 TL Backpulver
  • 30 g Butter
  • 30 g Kokosblütenzucker
  • 70 ml Milch
  • 1 Ei
  • 100 g Frischkäse natur
  • 2 Kiwis
  • 100 g Erdbeeren

Mehl, eine Prise Salz und Backpulver in einer Schüssel mischen. Nach und nach abwechselnd Butter, Kokosblütenzucker und Milch zugeben und zunächst mit dem Knethaken zu einem weichen Teig verkneten. Anschließend mit den Händen weiterkneten. Es kann passieren, dass der Teig zu klebrig ist und an den Fingern hängen bleibt. In diesem Fall solltet ihr einfach nochmals so viel Mehl hinzufügen, bis die Konsistenz geschmeidig ist.

scones-rezept

Den fertigen Teig anschließend auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche etwa 2 cm dick ausrollen. Anschließend mit einem Glas große Kreise ausstechen und diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Den Teig nochmals kurz kneten, ausrollen, ausstechen und das Ganze so lange wiederholen, bis kein Teig mehr übrig ist.

Zuletzt ein Ei verquirlen und die Scones damit großzügig bepinseln. Dann geht’s etwa 12-15 Minuten in den 200 Grad heißen Ofen, bis die Scones goldbraun gebacken sind.

Für das gewisse Extra: Reife Kiwis schälen und in Scheiben schneiden. Erdbeeren waschen, das Grün entfernen und der Länge nach halbieren.

Scones

Die ofenfrischen, noch warmen Scones aufschneiden, dick mit Frischkäse besteichen und mit dem süßen Obst belegen. So süß schmeckt nur das Wochenende!

Eure Marion

Quinoa Nuggets mit Erdnussdip

Nachdem über die letzten Wochen eine Reihe süßer Rezepte ihren Weg auf Zitronensüß gefunden haben, kommt heute mal wieder was Herzhaftes auf den Teller. Genauer gesagt habe ich euch saftige Hähnchenstreifen mit knuspriger Quinoa-Panade mitgebracht. Abgerundet werden die Chicken Nuggets der besonderen Art mit einem würzig-cremigen Erdnussdip. Dazu serviert ihr dann einen frischen Rohkostsalat, den ihr euch am besten nach Belieben und was der Kühlschrank gerade so hergibt selbst zusammenstellt. Aber kommen wir erst mal zu den Nuggets:

Für 2 Portionen

  • 60 g Quinoa
  • 100 g Semmelbrösel
  • 1 Ei
  • 300 g Hähnchenfilet
  • 100 g Erdnussbutter
  • 3 EL Soja-Sauce
  • 1 Chili-Schote

Quinoa-Nuggets

Die Quinoa in einem Sieb waschen. Anschließend nach Packungsanweisung in Salzwasser aufkochen und 15-20 Minuten lang garen. Die fertige Quinoa abgießen und gründlich abtropfen/abkühlen lassen. Anschließend in eine Schüssel geben und mit den Semmelbröseln vermengen.

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Die Eier in einen tiefen Teller geben und verquirlen. Das Hähnchenfilet waschen und trocken tupfen. Das Fleisch in fingerdicke Streifen schneiden und mit Salz und Pfeffer würzen. Die gewürzten Hähnchenstreifen zunächst durch die Eiermasse ziehen und dann in der Quinoa-Semmelbrösel-Mischung wenden. Die Panade mit den Händen leicht andrücken.

Die panierten Hähnchenstreifen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheizten Backofen 20-30 Minuten kross backen. Alternativ könnt ihr eure Nuggets auch 15 Minuten in der Pfanne braten. Dass die Panade nicht abfällt habe ich mich aber für den Ofen und damit die schonendere Zubereitungsart entschieden.

In der Zwischenzeit die Erdnussbutter mit der Sojasauce und 1-2 EL Wasser glatt rühren. Die Chili-Schote putzen, längst halbieren, nach Belieben entkernen und fein hacken. In den Erdnussdip rühren und durchziehen lassen. Wenn ihr die Chili-Kerne mit in den Dip rührt, wird er umso schärfer werden.

Die fertig gebackenen Quinoa-Hähnchen zusammen mit dem Erdnussdip und einem knackigen Rohkostsalat, z.B. aus Chinakohl und Karotten servieren.

Hähnchen-Nuggets

Auch wenn sich die Hähnchenstreifen mit der Quinoa nicht ganz so leicht panieren lassen, wie mit normalem Paniermehl, lohnt sich der zusätzliche Aufwand. Die Quinoa-Hähnchen sind definitiv die besten Nuggets, die ich bislang je gegessen habe. Und auch wenn Erdnussbutter als reiner Brotaufstrich nicht zu meinen Favoriten gehört, als würzig scharfer Dip sieht das schon wieder ganz anders aus. Ich will noch ne Portion! 😛

Eure Marion

Zitronenkuchen mit Kokos & Mandarinen

Endlich ist es soweit! Das erste Rezeptvideo ist online! Schon lange bin ich fasziniert von den vielen Koch- und Backvideos, die meine Facebook-Timeline sozusagen beinahe dominieren. Das möchte ich auch ausprobieren! Mit der Hilfe meines Freundes hat es nun endlich geklappt. Und das gerade rechtzeitig zum Bloggeburtstag!

Happy Birthday Zitronensüß! Über ein Jahr ist es jetzt her, dass ich mich mit leckeren Amaretto-Cupcakes mit Zitronenhäubchen der faszinierenden Bloggingwelt angeschlossen habe. Seitdem ist schon viel auf dem Blog passiert. Es gab aktivere und ruhigere Phasen, das ein oder andere inhaltliche Experiment und auch das Design habe ich schon komplett über den Haufen geworfen. Furiose Zeiten – Der Spaß am Bloggen bleibt! Für mein erstes Rezeptvideo habe ich mir deshalb ein ganz besonderes Schmankerl überlegt: Ein unglaublich fruchtig frischer Zitronenkuchen mit Kokos-Mandarinen-Belag. Einfach himmlisch! Aber was rede ich? Schauts euch doch einfach selbst an: 🙂

Na was haltet ihr vom ersten zitronensüßen Rezeptvideo? Ich finde, es macht definitiv Appetit (und Lust auf mehr Videos!). Hier nochmal das Rezept zum Nachbacken mit den genauen Mengenangaben und Schritt für Schritt Anleitung:

Die Mengen reichen aus für eine rechteckige Form 20×30 cm – Ergibt 12 Stück Kuchen

Für den Zitronenteig:

  • 300 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Pr. Salz
  • 2 Zitronen
  • 200 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 50 g Naturjoghurt
  • 40 ml Buttermilch
  • 150 g Butter
  • 3 Eier

Für den Belag

  • 50 g Butter
  • 100 g Kokosraspel
  • 50 ml Buttermilch
  • 350 g Mandarinen (2 kl. Dosen)
  • 4 EL Mandarinensaft

Mandarinenkuchen

Zuerst wird der Kuchenteig vorbereitet. Durch die beiden Zitronen wird der Teig wunderbar fruchtig frisch. Daher eignet er sich auch super als einfacher Zitronenkuchen. Backen, Guss drauf und fertig. Aber was soll die Eile? Fangen wir lieber mal Schritt für Schritt von vorne an:

  1. Zwei Bio-Zitronen waschen und die Schale abreiben. Dann halbieren und auspressen.
  2. Den Zucker mit dem Vanillezucker mischen und mit der Zitronenschale vermengen.
  3. Die Butter einige Minuten cremig aufschlagen. Nacheinander die Eier hinzugeben und weiter schlagen. Anschließend die Zitronen-Zucker-Mischung hinzugeben und nochmals gut unterrühren.
  4. Joghurt mit Zitronensaft und Buttermilch verrühren.
  5. In einer separaten Schale Mehl mit Backpulver und einer Prise Salz vermischen.
  6. Abwechselnd esslöffelweise Mehlmischung und Joghurtmischung zur aufgeschlagenen Buttermasse geben und alles mit dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verarbeiten.

Kokosschnitten

Wie gesagt könntet ihr den Teig schon jetzt in eine große Gugelform füllen, in den Ofen schieben und im Nu habt ihr den leckersten Zitronenkuchen, den ihr je probiert habt. Aber um dem Ganzen noch ein i-Tüpfelchen zu verpassen, könnt ihr wie ich noch etwas mehr Zeit investieren um dem Kuchen einen Kokos-Mandarinen Belag zu verpassen. Auch der ist ruck zuck fertig:

  1. Butter in der Mikrowelle oder im Topf bei niedriger Hitzezufuhr schmelzen lassen.
  2. Nach und nach Kokosraspeln, Buttermilch und 4 EL Mandarinensaft zur geschmolzenen Butter geben und vermischen.
  3. Anschließend Mandarinen abtropfen lassen, zur Kokosmasse geben und vorsichtig unterheben.

Schon ist auch der Belag fertig und es darf geschichtet werden. Dazu fettet ihr eine rechteckige Kastenform (20×30 cm) mit etwas Butter oder Margarine ein und stäubt sie mit Mehl aus. Anschließend füllt ihr zuerst den Zitronenteig in die Form und verteilt sie gleichmäßig. Oben drauf kommt dann die Kokos-Mandarinen Masse. Zum Schluss wandern eure Schnitten etwa 60 Minuten bei 180 Grad in den vorgeheizten Backofen. Lecker!

Eure Marion

Osterlamm auf Bayrisch: Mandel-Betzerl! 

Betzerl gehören zu Ostern wie das Nestersuchen. Und da ich mein Osterfest dieses Jahr mit meiner Familie in Kopenhagen verbringe, hab ich vor ein paar Tagen schon mal vorgebacken 😉 Zum Glück! Denn so kann ich euch pünktlich das Rezept für das beste Betzerl der Welt geben. Ihr versteht noch nicht ganz, wovon zum Teufel ich rede? Na vom traditionellen Osterlamm 😀 Betzerl halt!

Teig:

  • 75 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 1 Fl. Rum-Aroma
  • 1 Pr. Salz
  • 100 g Mehl
  • 25 g Speisestärke
  • 1 TL Backpulver

Guss und Verzierung:

  • 150 g Puderzucker
  • ½ Zitrone
  • 30 g gehackte Mandeln

Betzerl

Die Butter mit dem Rührgerät schaumig rühren. Anschließend nach und nach Zucker, Vanillezucker, Eier, Rum-Aroma und Salz hinzu geben und gründlich unterrühren.

In einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver und Speisestärke mischen. Esslöffelweise zum Rest geben vorsichtig unter die Buttermasse rühren.

Die Lämmchenform gründlich einfetten und den Teig vorsichtig hineingleiten lassen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad etwa 40 Minuten lang backen. Mithilfe der Stäbchenprobe lässt sich einfach überprüfen, ob der Teig schon fertig gebacken ist.

Das fertige Lämmchen aus dem Ofen nehmen und mindestens 5 Minuten in der Form abkühlen lassen. Anschließend aus der Form nehmen und vollständig erkalten lassen. Damit das Osterlamm aufrecht steht, braucht es eine gerade Unterseite. Falls nötig, schneidet man dazu einfach den Boden des Kuchens ab. Dabei lassen sich dann gleich mal zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: 1. Das Osterlamm steht. 2. Man kann gleich mal den Kuchen probieren, ohne ihn wirklich anschneiden zu müssen 😉 Wenn die Geschmacksprobe positiv ausfällt, geht’s anschließend weiter mit dem Guss.

Osterlamm

Dafür zunächst den Puderzucker sieben und anschließend mit wenig heißem oder Wasser oder Zitronensaft anrühren. Nur so viel Flüssigkeit hinzufügen, dass eine glatte, aber immer noch dickflüssige Masse entsteht. Am besten gibt man erstmal einen Esslöffel Flüssigkeit zum Zucker und verrührt dieses gründlich. Nach Bedarf kann man anschließend espresso-löffelweise Wasser zufügen, bis die Konsistenz stimmt. 😉 Das erkaltete Osterlamm mit dem Zuckerguss einstreichen und mit gehackten Mandeln oder Kokosraspel bestreuen. Über Nacht antrocknen lassen und zum Osterfrühstück mit der Familie genießen.

Viel Spaß beim Nachbacken und Frohe Ostern!

Eure Marion

Mandel-Rübli-Gugel

Die Sonne scheint, die ersten Blumen sprießen und die Häschen hoppeln am Fenster vorbei. Häschen? Klar! Ostern steht vor der Tür! Und um sicher zu gehen, dass der Osterhase auch wirklich kommt, habe ich vorsorglich schon mal einen saftigen Mandel-Rübli-Gugelhupf gebacken. Natürlich nur um sicher zu gehen, dass er auch kommt! Ostern ist für mich nämlich auch immer direkt mit Frühlingsanfang verbunden. Und wenn ich es schaffe, den Osterhasen schon mal eine Woche im Voraus aus seiner Höhle zu locken, dann vielleicht auch den Frühling.

Also: Zeit für einen leckeren Mandel-Rübli-Gugel! Bevor ihr anfangt, noch ein Hinweis am Rande: Meine Guglhupf-Form ist ziemlich klein und schnuckelig. Wenn ihr nur normal-große Kuchenformen habt oder mehr als vier Osterhasen von Gugel naschen:  Mengenangaben verdoppeln!

Rübli-Gugelhupf

  • 150 g Karotten
  • 2 Eier
  • 100 g braunen Zucker
  • 130 g Mandeln
  • 30 g Dinkelmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Pr. Salz
  • Etwas Puderzucker

Die Karotten schälen, die Enden abschneiden und grob raspeln. Die Eier trennen. Eiweiß mit dem Handrührgerät einige Minuten steif schlagen, dann beiseite stellen.

Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Das Eigelb mit dem braunen Zucker schaumig rühren. Mandeln, Dinkelmehl, Backpulver, Zimt und Salz in einer separaten Schüssel gut miteinander vermengen. Abwechselnd je einen Esslöffel von der Mandelmischung und den geraspelten Karotten dazu geben und alles nach und nach zu einem glatten Teig verkneten.

Zum Schluss kommt nun noch der Eischnee dazu. Vorsichtig unterheben und den Teig so zu einer fluffigen Masse verarbeiten.

Die Gugelhupf-Form gründlich mit Butter einfetten. Anschließend den fertigen Teig in die Form füllen und auf mittlerer Schiene in den vorgeheizten Ofen schieben. 45-60 Minuten backen.

Rüblikuchen

Den fertig gebackenen Gugelhupf aus dem Ofen nehmen und zunächst 15 Minuten in der Form abkühlen lassen. Anschließend auf den Kuchenteller stülpen und vollständig erkalten lassen. Zum Schluss mit Puderzucker bestäuben und am besten sofort genießen.

Beim Anblick dieser Rübli-Leckerei bleibt kein Osterhase lange in seiner Höhle! Und auch sonst lassen sich Skeptiker (Gemüse im Kuchen??) beim ersten Bissen in den saftigen Mandelteig schnell überzeugen. Da kommen die Frühlingsgefühle von ganz allein! 😉

Eure Marion